Foto: GIW

US-Army

Hummer muss sicherer werden

Das amerikanische Militär übt Kritik an der Insassensicherheit des Hummer. Zu harte Fahrwerke und mangelhafte Sicherheitsgurte verursachen zuviele Verletzungen.

Insgesamt verfügt das US-Militär über rund 170.000 Einsatzfahrzeuge vom Typ Hummer, verteilt auf drei Waffengattungen. Beschwerden äußern die Militärs über die unkomfortablen Fahrwerksabstimmung. Immer wieder ziehen sich Soldaten Kopfverletzungen beim Überfahren von Schlaglöchern und Hindernissen zu. Zudem seien die Sicherheitsgurte unzureichend. Insgesamt registrierte die US-Army in den letzten zehn Jahren rund 8.200 Unfälle, 250 Tote und über 2.600 Verletzte bei Routinefahrten - Kampfeinsätze werden hier bewusst ausgeklammert.

AM General als Hersteller des Hummer kontert: Gerade im aktuellen Militäreinsatz im Irak werden die Fahrzeuge oftmals hoffnungslos überladen, zudem haben zusätzliche Bewaffnungen und Panzerungen straffer Fahrwerksabstimmungen erfodert. Auch werden oftmals defekte Gurte nicht repariert oder ausgetauscht.

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