US-Autobauer

Ruf nach Milliardenhilfen

Foto: GM/Ford

Die krisengeschüttelten US-Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler nutzen den Präsidentschafts- wahlkampf für ihre Forderung nach Staatshilfen in Milliardenhöhe.

Bei den Nominierungsparteitagen wollen die Hersteller laut US-Medien ihre Forderung nach zinsgünstigen Krediten von bis zu 50 Milliarden Dollar (34 Mrd Euro) unterstreichen. Für September seien zudem in Washington Spitzentreffen wegen der Subventionen geplant. In der Diskussion sei auch ein gemeinsames Gespräch der Konzernchefs aller drei US-Autobauer mit führenden Vertretern des Kongresses, berichtete die Zeitung "The Detroit News" am Dienstag (26.8.). Die Präsidentschaftsbewerber Barack Obama (Demokraten) und John McCain signalisierten bereits erste Unterstützung der Forderungen.

Die Hersteller leiden unter der Talfahrt des US-Automarkts und haben zu wenig moderne spritsparende Wagen im Programm. Mit den Krediten wollen sie die Entwicklung und den Bau neuer Modelle beschleunigen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die verlustreichen Konzerne im Rahmen eines Energiegesetzes günstige Kredite von 25 Milliarden Dollar zugesagt bekommen, die aber noch nicht gezahlt wurden. Am Finanzmarkt müssten die Unternehmen wegen ihrer Probleme laut Experten rund 50 Prozent höhere Zinsen bezahlen. Den Staat würde die Subvention den Schätzungen zufolge etwa 7,5 Milliarden Dollar kosten.

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