US-Autokrise

GM lässt Gläubigerschutz prüfen

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Der notleidende US-Autobauer General Motors (GM) hat einem Pressebericht zufolge bereits vor Wochen einige der renommiertesten US-Insolvenzberater und -anwälte engagiert.

Die Berater und Anwälte prüften, ob Gläubigerschutz beantragt werden solle, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag (12.12.). Allerdings sei Konzernchef Rick Wagoner bislang zurückhaltend gewesen. Er befürchte, dass ein Gläubigerschutz-Antrag mögliche Autokäufer abschrecke.

Am späten Donnerstagabend waren im US-Senat die Verhandlungen über einen 14 Milliarden Dollar schweren Rettungsplan für die Autoindustrie im US-Senat gescheitert. Die Republikaner hatten von ihrer Sperrminorität im Senat Gebrauch gemacht und die Gesetzesvorlage, die bereits im Abgeordnetenhaus verabschiedet worden war, gestoppt.

Damit ist das Schicksal der vom Bankrott bedrohten Branchenriesen General Motors und Chrysler weiter ungewiss. Auch der dritte große US-Automobilkonzern Ford will Kredite, betont aber, dass die Situation nicht so akut wie bei den beiden Konkurrenten sei.


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