US-Autokrise

GM legt ein Drittel seiner Kapazitäten still

Foto: dpa

Der schwer angeschlagene Opel-Mutterkonzern General Motors greift zu massiven Produktionskürzungen in Nordamerika, um seine hohen Verluste einzudämmen.

GM werde im ersten Quartal 2009 fast ein Drittel seiner Kapazitäten in den USA, Kanada und Mexiko stilllegen, teilte das Unternehmen am Freitag (12.12.) mit. Durch die Produktionskürzung um 30 Prozent sollen in den nächsten drei Monaten 250.000 Autos weniger gebaut werden, hieß es.


GM verwies auf den massiven Absatzeinbruch in den vergangenen Monaten. Allein im November waren die US-Verkäufe von General Motors im Jahresvergleich um gut 40 Prozent eingebrochen. Der gesamte amerikanische Automarkt war um 36 Prozent geschrumpft.


Der von einer Insolvenz bedrohte Konzern hatte Stunden zuvor eine Atempause bekommen. US-Präsident George W. Bush stellte den Autobauern den Zugang zum 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket für die amerikanische Finanzbranche in Aussicht. Bisher hatte das Weiße Haus dies strikt abgelehnt.

In der Nacht zum Freitag war jedoch ein Hilfspaket von 14 Milliarden Dollar für die Autohersteller am Widerstand der Republikaner im US-Senat gescheitert. Damit steuerten GM und die ehemalige Daimler-Tochter Chrysler vermutlich direkt auf eine Insolvenz zu - sie hatten zuvor betont, dass sie Milliardenkredite noch im Dezember brauchen.

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