US-Autoteilehersteller Delphi mit hohem Verlust

Foto: Delphi

Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat im ersten Quartal 2005 tiefrote Zahlen geschrieben. Der Verlust betrug 409 Millionen Dollar nach einem Plus von 53 Millionen Dollar vor einem Jahr, teilte das US-Unternehmen am Freitag (13.5.)mit.

Gründe waren die rückläufige Autoproduktion einiger Hauptkunden in Nordamerika - besonders bei General Motors, sowie hohe Rohstoffkosten und steuerliche Sonderfaktoren. Der Umsatz fiel um sieben Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar.

Delphi ist die vor einigen Jahren verselbstständigte ehemalige Autoteilesparte von General Motors (GM). Delphi-Chef J.T. Battenberg verwies auf die kontinuierlichen Anstrengungen, sich aus der Abhängigkeit von GM zu befreien. Von anderen Herstellern kamen in dem Quartal bereits 51 Prozent des Delphi-Gesamtumsatzes. Delphi hatte im ersten Quartal rund 1.500 Stellen gestrichen, davon 630 im Ausland.

Delphi erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz von 7,2 Milliarden Dollar bis 7,4 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hält seine im Dezember vergangenen Jahres abgegebene Ertragsprognose eines Verlustes von 350 Millionen Dollar nicht mehr für erreichbar.

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