US-Ölpreis auf Rekordjagd

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Der US-Ölpreis hat am Montag (27.6.) mit einem deutlichen Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 60 Dollar seine Rekordjagd beschleunigt fortgesetzt.

In der Spitze kletterte der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI bis auf 60,47 Dollar. Zuletzt kostete ein Barrel 60,32 Dollar und damit 48 Cent mehr als am Freitag in New York. Im laufenden Jahr ist der Ölpreis damit insgesamt bereits um 17 Dollar gestiegen. "Die Auftriebskräfte sind sehr stark", sagte Rohstoffanalyst Daniel Hynes von der ANZ Bank. Vor diesem Hintergrund seien Rohölnotierungen von 63 bis 65 Dollar noch in der laufenden Woche wahrscheinlich. Händler begründeten den neuerlichen Höhenflug weiter mit den latenten Sorgen vor Versorgungsengpässen in der zweiten Jahreshälfte und einer möglichen Überlastung der Raffineriekapazitäten.

Derzeit steht vor dem Hintergrund der Hauptreisesaison insbesondere in den Vereinigten Staaten die Produktion von Benzin im Mittelpunkt. Bei einer hohen Auslastung der Raffineriekapazitäten besteht Händlern zufolge die Sorge, dass der Heizölbedarf für das vierte Quartal möglicherweise nicht ausreichend gedeckt werden könnte.

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