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US-Regierung verkauft Chrysler-Anteil

Fiat bekommt weitere 6 Prozent

Die US-Regierung verkauft ihre verbliebene sechsprozentige Beteiligung am Autokonzern Chrysler für 500 Millionen Dollar (rund 345 Millionen Euro) an den italienischen Autobauer Fiat.

Das teilte das US-Finanzministerium am späten Donnerstag (2.6.) in Washington mit. Der Fiat-Anteil an Chrysler beläuft sich bisher auf 46 Prozent.
 
Fiat will zusätzlich 75 Millionen Dollar für das Recht auf den Tisch legen, die Anteile aus einem Gewerkschaftspensionsfonds kaufen zu können. Die US-Regierung erhalte davon 60 Millionen Dollar und die kanadische Regierung 15 Millionen Dollar, hieß es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums.

Weg frei für Komplettübernahme

Chrysler hatte 7,6 Milliarden Dollar an Staatshilfen zurückgezahlt. Der US-Fiskus erhielt dabei 5,9 Milliarden Dollar und der kanadische Staat 1,7 Milliarden Dollar. Damit wurde auch der Weg frei für eine Mehrheitsübernahme durch Fiat.
 
Die US-Regierung hatte Hunderte Milliarden Dollar sogenannter TARP-Hilfen bereitgestellt, um Unternehmen in der Wirtschaftskrise vor dem Untergang zu retten. Präsident Barack Obama will an diesem Freitag das Chrysler-Werk in Toledo im Bundesstaat Ohio besuchen.

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