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US-Zuverlässigkeitsstudie

Deutsche Autos schneiden durchwachsen ab

Autopanne Foto: Thinkstock

Sind deutsche Autos weniger zuverlässig als amerikanische oder japanische? Die Marktforscher von J.D. Power jedenfalls stellen den hiesigen Autobauern nicht das allerbeste Zeugnis aus.

14.02.2013 dpa

In der US-Zuverlässigkeitsstudie für dreijährige Wagen schneiden nur Porsche und Mercedes-Benz besser ab als der Branchendurchschnitt. Dagegen treten bei BMW, Audi, Mini und vor allem VW mehr Fehler auf als im Schnitt.

Autos würden grundsätzlich immer zuverlässiger, erklärte J.D.-Power-Experte David Sargent am Mittwoch (13.2.2013). Bei 100 Wagen gab es binnen zwölf Monaten im Schnitt 126 Probleme. Oder anders ausgedrückt: Jeder Wagen musste rein statistisch gesehen mindestens einmal im Jahr die Werkstatt. Das sei der niedrigste Stand seit Beginn der Studie 1989, hieß es. Befragt wurden mehr als 37.000 Fahrzeug-Erstbesitzer in den Vereinigten Staaten.

Studienergebnis genau anschauen

Die Ergebnisse der Untersuchung von J.D. Power sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden: So haben deutsche Autos bei der letzten ADAC-Pannenstatistik zum ersten Mal überhaupt in allen Fahrzeugklassen gesiegt. Die Modellauswahl auf den Märkten ist allerdings unterschiedlich.

Laut J.D. Power konnten sich die US-Eigentümer von Nobelkarossen der Toyota-Tochter Lexus besonders glücklich schätzen. Hier gab es laut den Marktforschern 71 Probleme pro 100 Wagen. Porsche belegte den zweiten Rang mit 94 Problemen. Mercedes-Benz landete mit 115 Problemen ebenfalls unter den besonders zuverlässigen Marken.

Dagegen fielen die anderen deutschen Hersteller ab: Während BMW mit 133 Fehlern noch nahe am Branchenschnitt lag, belegte Volkswagen mit 174 Problemen den fünftletzten Rang. Am schlechtestens schnitt die britische Geländewagen-Marke Land Rover mit 220 Patzern je 100 Fahrzeugen ab.

"Wir schauen uns die Studie an und werden den Problemen auf den Grund gehen", sagte ein BMW-Sprecher. Die Pannen scheinen die amerikanischen Kunden nicht vom Kauf abzuhalten: Die deutschen Hersteller konnten im vergangenen Jahr durch die Bank Rekordzahlen auf dem wichtigen US-Markt einfahren.

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