VDA

Produktionsverlagerung sichert Jobs

Foto: Karmann

Die deutsche Autoindustrie ist in den osteuropäischen EU-Beitrittsländern mit rund 200 Fertigungsbetrieben vertreten.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Autohersteller und ihrer Zulieferer werde dadurch auch auf dem heimischen Markt verbessert, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, am Freitag (20.8.) in Frankfurt. Er widersprach damit Darstellungen, wonach die Unternehmen der Branche lediglich Jobs ins Ausland verlagerten, um Kosten zu sparen. "Die Präsenz in diesen Märkten mit überdurchschnittlichem Wachstum schafft und sichert auch Arbeitsplätze in Deutschland", betonte Gottschalk.

Tschechien ist nach Spanien und China mittlerweile der drittgrößte Auslandsstandort der deutschen Automobilindustrie. Deutsche Marken erreichen in den großen mittel- und osteuropäischen Ländern im Schnitt einen Marktanteil von 45 Prozent. Bisher hat dort nur jeder dritte bis vierte Einwohner einen Pkw, während es in Westeuropa jeder zweite ist. Die deutschen Hersteller und Zulieferer haben in den neuen EU-Beitrittsländern rund zehn Milliarden Euro investiert und beschäftigen dort 160.000 Mitarbeiter. Volkswagen ist mit 9.400 Beschäftigten in der Hauptstadt Bratislava der größte Arbeitgeber der Slowakei.

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