Uli Jooß
Verbrauchs-Einsparungen
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Verbrauchstests

Spritspartechnik lohnt sich erst nach Jahren

Autofahrer, die bei Neuwagen hohe Aufpreise für Spritspartechnik in Kauf nehmen, profitieren oft erst nach vielen Jahren auch finanziell von geringeren Verbräuchen. Testfahrten zeigen, dass der Verbrauch oft nur wenig sinkt, während die Aufpreise den Vorteil über lange Zeit zunichte machen.

Bei einzelnen Modellen sind die Aufpreise sogar höher als die Ersparnis. Beispiel VW Golf: Im Vergleich zum normalen Golf 1.6 TDI kostet der Golf 1.6 TDI Blue Motion mit Start-Stopp-Automatik, optimierter Karosserie und Leichtlaufreifen 1.050 Euro mehr.

Aufpreise amortisieren sich erst spät

Laut Normverbrauch rentiert sich der Aufpreis im Vergleich zum 1.6 TDI erst nach 126.500 Kilometern. Beim Volvo C30 lohnt sich die Investition nach 56.000 Kilometern, der Fahrer eines Hyundai i30 cw Blue braucht sogar 227.000 Kilometer bis zur Amortisation und damit ein ganzes Autoleben lang.

Immerhin ist der Golf Blue Motion nach dem Verbrauchstest von zehn gängigen Kompaktfahrzeugen gemeinsam mit dem Volvo C30 inklusive Drive-Paket der sparsamste Diesel in der Kompaktklasse. Beide Fahrzeuge brauchen im echten Praxistest von auto motor und sport 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern und stoßen damit nur 124 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Damit liegt der echte Verbrauch im Praxistest bei beiden Modelle allerdings um 0,9 Liter über dem offiziellen ECE-Durchschnitt. Auf Rang 3 der sparsamsten Kompakten folgt der Toyota Prius mit Hybrid-Antrieb. Das Modell braucht 5,5 Liter Benzin –  fast 40 Prozent mehr als nach ECE – und stößt 128 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Es folgen auf Rang 4 der Mercedes B180 mit Gasantrieb (131 Gramm CO2 pro Kilometer) sowie gemeinsam auf Platz 5 der Audi A3 1.6 TDIe und der Mercedes A 160 CDI (beide  5,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer und 135 Gramm CO2).

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