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Verbrenner-Verbot ab 2040

Frankreich und GB wollen keine Diesel und Benziner mehr

Renault Zoe Foto: Archiv

Frankreich plant ab 2040 keine Autos mit Verbrennermotoren mehr zuzulassen. Jetzt verfolgt auch die Regierung in Großbritannien Pläne, die ein Verbot von Verbrennern ab 2040 vorsehen. Deutschland beobachtet die Entwicklung genau.

26.07.2017 Andreas Of, Uli Baumann 17 Kommentare

Großbritannien will ab 2040 den Verkauf von Dieselfahrzeugen und Benzinern verbieten. Das teilte das britische Umweltministerium bei der Vorstellung seines neuen Klimaplans am Mittwoch (26.7.2017) mit. Die Pläne sehen vor, dass bis 2050 alle Diesel- und Benzinfahrzeuge von britischen Straßen verschwinden sollen. Auch für Hybridmodelle, die neben einem Elektromotor noch einen Verbrenner nutzen, sollen nicht mehr zugelassen werden. Auf britischen Straßen seien dann nur noch Elekroautos erlaubt. Für Dieselfahrzeuge soll zudem ab 2020 auf bestimmten Strecken eine neue Gebühr erhoben werden. Diskutiert wird auch über Zufahrtsbeschränkungen für Selbstzünder in Innenstädte.

Erst vor knapp drei Wochen hatte Frankreich seine Pläne für ein Verbot von Diesel- und Benzinautos ab 2040 bekannt gegeben. Frankreichs Umweltminister Nicolas Hulot möchte, dass in Frankreich ab 2040 keine Autos mit Verbrennungsmotor verkauft werden dürfen. Renault und PSA in Deutschland sehen die Ankündigung gelassen. Wie mehrere Medien berichten, hat Frankreichs Umweltminister Nicolas Hulot angekündigt, in Frankreich ab 2040 den Verkauf von Autos mit Benzin- oder Dieselmotor zu verbieten. Laut FrankfurterAllgemeine Zeitung forderte er die Autohersteller auf, „Innovationen durchzusetzen und Marktführer auf dem Gebiet des Umweltschutzes zu werden“. Norwegen hat sich sogar vorgenommen, dass ab 2025 alle Neuwagen emissionsfrei sein sollen.

Deutschland muss genau hinschauen

Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat sich nach den Vorstößen aus Frankreich und Großbritannien zum Thema geäußert. Diese sollten Deutschland nicht kalt lassen, sagte sie gegenüber der dpa vor ihrem Besuch bei Volkswagen am Donnerstag. Es sei mittlerweile unstrittig, dass die Entwicklung in Richtung abgasfreier Verkehr gehen müsse, dabei wäre Deutschland nicht nur aus klima- und gesundheitspolitischen Gründen gut beraten, die Signale aus anderen Ländern sehr ernst zu nehmen. Schließlich seien diese Länder wichtige Absatzmärkte für deutsche Autobauer.

PSA und Renault: gut aufgestellt

Das mögliche Verbrennerverbot sehen die deutschen Sprecher der französischen Autohersteller PSA und Renault gelassen. Beide erklärten auf Nachfrage von auto motor und sport, das Statement zur Kenntnis zu nehmen und bei der Elektrifizierung gut aufgestellt zu sein. PSA habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 rund 80 Prozent des Programms elektrifiziert anzubieten, erklärte ein Sprecher. In den nächsten fünf Jahren kämen vier rein elektrische Fahrzeuge und sieben Plug-in-Hybride auf den Markt.

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Verschiebung vom Diesel zum Elektroauto

Renault hat mit Twizy, Zoe und Kangoo Z.E. schon elektrische Fahrzeuge im Angebot. „Wir glauben, dass es eine Verschiebung zum Elektroauto geben wird“, erklärte Renault Deutschland. Beim Diesel stelle man schon einen leichten Rückgang fest, aber keinen dramatischen. Auf Änderungen der Nachfrage können Renault mit flexibler Produktion reagieren. „Wir nehmen das Statement zur Kenntnis, kommentieren es aber nicht“, erklärte der Importeur.

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@Ein Benutzer 1Mikrogramm ist 1/1000 mg(Milligramm) und für die NOx Grenzwerte für Imissionen sind 40 Mikrogramm. 60-100mg der Kraftwerke sind das 1,5-2,5 tausendfache!!!
@mikum Es zählen nur Sachargumente und es ist wenig problemlösend eine Argumentation als rückwärts gewandt zu bezeichnen bei gleichzeitiger Ignorierung der Probleme mit erneuerbaren Energien. Für viele kommt der Strom eben einfach nur aus der Steckdose.

Kolibri 2. August 2017, 16:03 Uhr
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