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Verheugen

"Minderheitsbeteiligungen reichen nicht"

Foto: dpa

EU-Industriekommissar Günter Verheugen hat den deutschen Autobauern wegen der möglichen CO2-Strafzahlungen zu Gelassenheit geraten.

22.12.2007 Jens Katemann

Zudem hätten nicht nur deutsche Autobauer Probleme. So müssen Hersteller über eine Mehrheitsbeteiligung verfügen, wenn sie den Flottenverbrauch gemeinsam berechnen wollen. "Eine Minderheitsbeteiligung reicht nicht aus, um ein verbundenes Unternehmen zu schaffen", betonte Verheugen im Gespräch mit auto motor und sport. Das betreffe nicht nur Hersteller in Deutschland wie Porsche und VW, sondern auch den französischen Renault-Konzern. "Renault und Nissan sind kein verbundenes Unternehmen“, betont Verheugen. Renault sei nur Minderheitsgesellschafter von Nissan. Verheugen begrüßt den Vorschlag der Kommission, durch verbundene Unternehmen "bei der Berechnung des Flottendurchschnitts die Grundlage zu verbreitern". Verheugen: "Das schafft etwas Flexibilität und alles, was Flexibilität schafft, unterstütze ich nachdrücklich, weil es effiziente und kostensparende Lösungen erlaubt."

Verheugen verweist zudem auf eine Empfehlung des EU-Parlamentes, wonach kleine Hersteller von einer Sonderregelung Gebrauch machen können. "Das Europäische Parlament hat sich bereits dafür ausgesprochen, für Hersteller mit weniger als einem Prozent Marktanteil eine besondere Regelung zu schaffen", so der Industriekommissar. Darunter würden Luxus- und Sportwagenbauer wie Rolls-Royce oder Ferrari, aber auch Porsche.

Zudem betont Verheugen, dass die jetzt von Umweltkommissar Stavros Dimas vorgeschlagene Regelung noch verändert wird. "Zunächst ist es nur ein Vorschlag, daher rate ich zu Gelassenheit. Nun werden sich die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament mit dem Vorschlag befassen müssen. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, Kompensationen zu vermeiden und stattdessen gute, umweltfreundliche Autos aller Größenklassen zu haben."

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