Villa d'Este

Debüt des Aston Martin Top-Sportlers One-77

Aston Martin One-77 Foto: Sebastian Renz 18 Bilder

Mit dem Aston Martin One-77 stellen die Briten eine limitierte Fahrmaschine auf die Räder. Weltpremiere feiert der über 700 PS starke One-77 beim Concorso d'Eleganza Villa d'Este.

Der One-77 ist der wohl kompromissloseste Aston Martin aller Zeiten. Auf die Räder gestellt als reine Fahrmaschine ohne Kompromisse und ohne auf Kosten achten zu müssen. Erstmals in Gänze und mit funktionsfähigem Antriebsstrang zu sehen ist der One-77 auf dem Concorso d'Eleganza Villa d'Este am Ufer des Comer Sees.


Deutlich über 700 PS

Vorbild für den One-77 waren die Boliden aus der DTM. So soll der limitierte Über-Aston die Eigenschaften eines Rennwagens mit Straßenzulassung bieten und selbst alle bisherigen Aston-Modelle in den Schatten stellen.

Entsprechend trägt der One-77 reine Renntechnik in sich: ein steifes Kohlefaser-Monocoque sowie Doppelquerlenker mit Pushrod-Anlenkung. Dadurch lassen sich die ungefederten Massen reduzieren. Die Dämpfer sind komplett einstellbar und werden bei der Auslieferung an die jeweiligen Wünsche des neuen Besitzers angepasst.

Der V12-Saugmotor im One-77 basiert auf dem aus dem Aston Martin DBS, DB9 und dem neuen V12-Vantage bekannten Sechsliter-Triebwerk und übertrifft die rund 500 PS starken V8-Triebwerke aus der DTM aber deutlich. Unter Mithilfe von Spezialist Cosworth stieg der Hubraum auf sieben Liter, die Leistung auf über 700 PS. Gleichzeitig konnte das Gewicht des Frontmittelmotors um 25 Prozent gesenkt werden. Zudem sorgt eine Trockensumpfschmierung für eine gesicherte Schmierung auch bei extremen Fahrmanövern.

Neu ist auch das speziell für den One-77 entwickelte sequenzielle Sechsganggetriebe, welches sich über Schaltpaddel am Lenkrad bedienen lässt.

Keramikbremsen verzögern den One-77

Der One-77 rollt auf  20-Zoll-Felgen, die vorn 255er Pneus und an der hinteren Antriebsachse 335er Reifen tragen. Hinter diesen sorgt eine Keramikbremsanlage für adäquate Bremsverzögerungen, des 1.500 Kilogramm schweren Sportlers. Die Höchstgeschwindigkeit soll jenseits der 320 km/h-Marke liegen. 100 km/h werden nach 3,5 Sekunden erreicht.

Das Design des neuen Supersportlers lehnt sich stark an die Linienführung des DBS an. Neu sind die seitlichen Kiemen. Zusätzlichen Kühlluftöffnungen in der Front und auf der Motorhaube weisen auf den gestiegenen Kühlluftbedarf des V12 hin.

Noch kein Preis genannt

Klar ist, vom One-77 sollen lediglich 77 Exemplare enstehen. Beim Preis gibt es dagegen noch keine ansage. Gemutmaßt wird aber eine Kaufsumme von rund 1,4 Millionen Euro. Dennoch dürfte die limitierte Serie des One-77 ihre Käufer finden.

Mehr Informationen und Fotos vom 80. Concorso d'Eleganza Villa d'Este finden Sie auf unserer Schwesterseite www.motor-klassik.de.

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