VLN, 3. Lauf

Doppelsieg für BMW

Foto: Jan Brucke 6 Bilder

Gleich zwei BMW Z4 haben am vergangenen Samstag (10.05.) die ersten zwei Plätze auf dem Podium der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft eingenommen. Zum ersten Mal seit 15 Rennen stand kein Porsche-Team auf dem Podest.

Das Duo Michael Bäder und Tobias Hagenmeyer lieferten die beste Performance mit dem Z4 M Coupé ab und sicherten sich den Sieg vor dem Team Schubert mit den Fahrern Claudia Hürtgen, Stian Storlie und Richard Göransson. Platz drei belegten Volker Strycek, Andreas Schall und Ralf Schall im Opel Astra V8 Coupé.

Dass dieses Mal kein Porsche auf dem Podium stehen würde, war allerdings nicht von Beginn an klar. Denn zunächst setzten sich Tom Coronel und Sascha Bert (Ober-Ramstadt) in der Zakspeed-Viper und Jürgen Alzen, Marcus Gedlich und Christian Menzel im Porsche-Turbo an der Spitze ab. Nach zwölf Runden war das Rennen für den Porsche Turbo jedoch gelaufen, da ihn Motorprobleme an die Box zwangen. Die Zakspeed-Viper kam bereits nach neun Runden an die Box.

Damit stand der BMW-Führung nichts mehr im Weg. Lediglich die Reihenfolge änderte sich zum Ende des Rennens. Das Team Schubert musste den ersten Platz an Bäder abgeben. "Auf der Döttinger Höhe fehlt es uns an Top-Speed", analysierte Richard Göransson. Aber auch Bäder blieb nicht ohne Probleme. "Der letzte Stint war furchtbar hart", sagte er. "Ich hatte ein kleines Problem mit dem Gaspedal, was mich völlig aus dem Rhythmus gebracht hat.“ Trotzdem holte er sich mit seinem Teamkollegen Hagenmeyer den Sieg. "Dieser Sieg ist für uns Amateur-Rennfahrer ein fantastischer Erfolg,“ meinte Hagenmeyer.

Premiere in der BFGoodrich-Langstreckenemisterschaft feierte der Supersportwagen Lexus LF-A. Die Japaner nutzten das Rennen als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen am 24./25. Mai und sicherten sich in der SP8 vor der Kissling-Corvette den Klassensieg. Auch Carlos Sainz gab sein Debüt in der Langstreckenmeisterschaft. Zusammen mit Giniel de Villiers und Hans-JoachimStuck fuhr der zweifache Rallye-Weltmeister in der Klasse derVLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo auf Platz vier.

Der vierte Lauf der Meisterschaft, das 48. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, startet am 21. Juni.

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