Volvo investiert in FreeWire

Schnelladen an der normalen Steckdose

10/2018, Volvo FreeWire Foto: Volvo

Ein Elektroauto in kurzer Zeit an der normalen Steckdose laden? Das war bisher nicht möglich. FreeWire will das ändern. Jetzt bekommt das Unternehmen Geld vom Volvo Cars Tech Fund.

Das kalifornische Unternehmen FreeWire, das sich auf Batterietechnik und Ladelösungen für Elektroautos spezialisiert hat, bekommt einen neuen Finanzpartner.

Volvo beteiligt sich über den in diesem Jahr aufgelegten Volvo Cars Tech Fund an FreeWire. Die Schweden sehen in der Partnerschaft eine Möglichkeit, die Verbreitung von Elektroautos zu beschleunigen.

Für die von FreeWire entwickelten Schnellladestationen reicht der Anschluss an Niederspannungsstrom aus. Der zeit- und kostenintensive Aufbau eines Hochspannungsnetzes entfällt.

Laden so einfach wie Tanken

Zaki Fasihuddin, CEO des Volvo Cars Tech Fund, erklärt die Intention des Investments: „Um die Akzeptanz von Elektroautos zu steigern, muss das Laden eines Elektroautos so einfach werden wie das Tanken. Unsere Investition in FreeWire bestätigt die Ambitionen des Unternehmens in diesem Bereich.“

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Ob und wann Volvo für seine Kunden Schnellladestationen mit der Niederspannungsstromtechnik anbietet, lässt er offen. Der Autohersteller hatte angekündigt, dass jedes neue Modell, das ab 2019 auf den Markt kommt, elektrifiziert wird. Im Jahr 2025 sollen 50 Prozent aller Volvo mit Elektroantrieb verkauft werden. Das schließt Plug-in-Hybride mit ein.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Volvo Car Group, mit der wir neue Märkte und Geschäftsmodelle für unsere Schnelllade- und Ultraschnellladetechnik für Elektroautos erschließen“, ergänzt FreeWire-CEO Arcady Sosinov. „Einen Automobilhersteller wie Volvo an der Seite zu haben, der sowohl Tradition als auch eine Zukunftsvision hat, gibt uns Zugang zu Technik, Tests und neuen Strategien, die das Wachstum des Unternehmens beschleunigen.“

Auch der Zugang zum chinesischen Markt dürfte für FreeWire eine Aussicht der neuen Partnerschaft sein. Volvo gehört zum chinesischen Autokonzern Geely und könnte als Türöffner agieren.

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