Volvo

Fertigen in den USA

Foto: ams

Der US-Konzern Ford will einen Teil der Pkw-Produktion seiner schwedischen Nobel-Tochter Volvo möglicherweise in die USA verlagern.

Volvo-Chef Fredrik Arp sagte der Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" auf der Automesse in Detroit: "Es geht auf die Dauer nicht an, dass wir alles in Europa produzieren, aber 25 Prozent unseres Absatzes in Nordamerika haben."

Man werde eine Bestandsanalyse zu diesem Thema im Frühling fertig haben. Volvo betreibt seine Produktion von jährlich 425.000 Wagen (2006) bisher in den schwedischen Werken Torslanda und Uddevalla sowie im belgischen Gent. Als Hintergrund für die Überlegungen zur Verlagerung nach Nordamerika gilt nicht zuletzt der andauernd niedrige Dollarkurs, der den Gewinn beim Export der in Europa produzierten Autos erheblich schmälert.

Volvos Pkw-Sparte gehört seit 1999 zu Ford, während die Lkw-Herstellung selbstständig geblieben ist. Wegen der hohen Verluste des US-Mutterkonzerns hat Volvo seit längerem als möglicher Kandidat für einen Weiterverkauf gegolten und wurde dabei unter anderem mit BMW und Renault-Nissan in Verbindung gebracht.

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