Alle Volvo-Neuheiten bis 2021

Schweden bringen Polestar, V40 und XC60 B4/B5

Volvo Concept Car 40.2 Foto: Volvo 25 Bilder

Volvo wird bis 2021 seine Modellpalette komplett überarbeitet haben und ab 2019 keine reinen Verbrenner-Motoren mehr auf den Markt bringen. Wir zeigen Ihnen, welche Volvo-Neuheiten wie Volvo XC40, S60 und welche neuen Elektroautos in Zukunft auf Sie warten.

Nach dem Volvo die 90er-Baureihe komplett präsentiert hat, streben die Schweden nun nach unten. Der Volvo XC60, der S60 und der V60 sowie der XC40 sind ebenfalls schon veröffentlicht.

Und so wird das Jahr 2019 ein besonders wichtiges für die Schweden in chinesischer Hand. Denn ab diesem Zeitpunkt gibt es bei Volvo nur noch Modelle, die auch mit Elektromotor ausgerüstet sind. Volvo spricht dabei von „einem neuen Kapitel“ in der Geschichte des Automobils und, dass man gerüstet sein will für die künftigen Bedürfnisse der Kunden. Neue Modelle mit Benzin- und Dieselmotoren werden demnach nicht mehr entwickelt. Neben weiteren Hybrid-Modellen sowie Mildhybriden mit 48-Volt-Bordnetz sollen insgesamt fünf reine E-Autos bis 2021 auf den Markt kommen.

Volvo XC40 erstes E-Auto ab 2019

Volvo E-Auto
Ab 2019 nur noch mit E-Motoren 2:16 Min.

Das erste reine Elektroauto wird der Volvo XC40 auf der CMA-Plattform sein. Der kleine SUV soll eine eigenständige Optik erhalten, um das Elektroauto von den konventionell angetriebenen Modellen zu unterscheiden. Allerdings bleibt die Karosserieform nach wie vor erhalten. Gebaut wird das erste E-Auto von Volvo in China, von wo aus es in alle Welt exportiert werden soll. Klar, gehört der schwedische Autobauer dem chinesischen Konzern Geely. Schon jetzt ist ebenso klar: Volvos E-Auto erhält ein skalierbares Batteriepack mit einer Kapazität von bis zu 100 kWh. Dieses könnte eine Reichweite von 400 Kilometern erlauben und wird zwischen 30.000 und 35.000 Euro kosten.

Neuer Volvo XC40 (2018)
Mehr Motoren für den kleinen SUV



Im weiteren Verlauf plant Volvo noch ein größeres Elektroauto, das sich in seinen Ausmaßen an der 60er-Baureihe (SPA-Platform) orientieren wird. Passend dazu habe sich die Schweden beim europäischen Patentamt die Bezeichnungen „XC60 B4“ und „XC60 B5“ schützen lassen. Nach den Fahrzeugen mit konventionellen Motoren („T“ und „D“) könnte das „B“ auf Batterie hinweisen und die Ziffern auf zwei unterschiedliche Leistungsstufen.

Polestar 1 ab 2019

Volvo Polestar 1 Polestar 1 (2019) von Volvo Das kostet das 600-PS-Hybrid-Coupé

Unter dem Label Polestar vermarktet Volvo in Zukunft seine Elektro-Modelle. Der für 2019 anvisierte Polestar 1 kommt jedoch noch als Hybrid-Coupé daher. Er verfügt über eine rein elektrische Reichweite von bis zu 150 Kilometern, wird 155.000 Euro kosten und ist mit einem Vierzylinder für die Vorderachse und zwei E-Motoren für die Hinterachse ausgerüstet.

Die Systemleistung liegt bei 600 PS und 1.000 Nm Drehmoment. Der Zweitürer basiert auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) von Volvo. Die Batterien sitzen im „Kardan“-Tunnel, in dem natürlich keine Welle mehr untergebracht ist, sowie über der Hinterachse. Zusammen kommen die Akkus auf eine Kapazität von 34 kWh.

Polestar 2 erstes E-Auto der Marke

Das erste rein elektrisch angetriebene Modell der Sub-Marke Polestar trägt die Indexzahl 2. Das Mittelklasse-Modell basiert dann auf der CMA-Plattform und könnte auch hier ein skalierbares Batteriepack von bis zu 100 kW erhalten.

Die Reichweiten lägen dann um die 400 Kilometer. Im Vergleich zum Polestar 1 dürfte bei dem Modell kein Carbon mehr zum Einsatz kommen. Das E-Auto soll um die 40.000 Euro kosten.

Volvo V40 und S40

Volvo CMA-Plattform Foto: Volvo
Die CMA-Plattform auf der sich der Volvo V40 abzeichnet.

Beide Modelle fehlen noch in der 40er-Baureihe, beide wurden vor Jahren im Rahmen der Plattfrom-Strategie-Vorstellung angedeutet. Der V40 dürfte jedoch nicht mehr als klassischer Kombi an den Start gehen, sondern eher ein Crossover aus Kombi und Coupé werden, um auch in der starken Kompaktklasse etwas eigenständiger aufzutreten. Hier leistet sich nur Mercedes mit dem CLA Shooting Brake ein entsprechendes Modell. Fraglich ist, ob Volvo dann überhaupt noch die Limousine anbieten wird, wenngleich die Karosserieform in einigen Ländern noch beliebt ist.

Polestar 3, der E-SUV

Der Crossover befindet sich derzeit noch in der Designphase und wird sich zwischen Polestar 1 mit 155.000 Euro und Polestar 2 mit rund 40.000 Euro einsortieren. 2021 wird der SUV an den Start gehen. Und als technische Plattform wird angesichts der Positionierung nur die SPA-Plattform (Scalable Product Architectur) von Volvo in Frage kommen. Sie erlaubt passend zum Crossover Allradantrieb auch die passende Größe für einen „windschlüpfigen SUV“ in der angesprochenen Preisklasse. Die Länge könnte bei gut 4,70 Metern liegen, also im Bereich eines Skoda Kodiaq oder VW Tiguan Allspace. Mehr noch als der Polestar 2 könnte der größere Polestar 3 von der auf bis zu 100 kWh skalierbaren Batterie profitieren, die Volvo für seine Elektroautos ins Spiel gebracht hatte. Damit könnte auch der elektrische Crossover mehr als 400 Kilometer weit kommen.

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