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Volvo streicht 2.000 Jobs

Der schwedische Autobauer Volvo will seinen weltweiten Personalbestand um 2.000 Arbeitsplätze reduzieren. Entsprechende Pläne gab das Unternehmen am Mittwoch (25.6.) in Göteborg bekannt.

Die Streichung von 1.400 Angestelltenjobs und 600 Arbeitsplätzen in der Fertigung soll zu einer deutlichen Kosteneinsparung beitragen. Gekündigt werden sollen zudem rund 500 Beraterverträge.

Mit einem strikten Sparkurs versucht Volvo die Kosten um rund 700 Millionen Dollar zu reduzieren. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahr betrugen die Verluste der Schweden bedingt durch den ungünstigen Dollar-Wechselkurs, gestiegen Materialkosten und einen rückläufigen US-Absatz rund 151 Millionen Dollar.

Weitere Verkaufsgerüchte

Nach ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Presseberichten soll Ford mit chinesischen Investoren über einen Kauf der schwedischen Tochter verhandeln. Auch ein russischer Investor sei an der Pkw-Marke interessiert, berichtet die Stockholmer Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" in ihrer Online-Ausgabe. Namen der Interessenten nannte das Blatt nicht.

Ford hatte zu ähnlichen Gerüchten wiederholt erklärt, Volvo stehe nicht zum Verkauf. Der neue Großaktionär Kirk Kerkorian sagte dagegen, er würde es begrüßen, wenn sich Ford von der 1999 gekauften schwedischen Marke trennen würde. Im April hatte Ford bereits die britischen Töchter Jaguar und Land Rover an den indischen Tata-Konzern verkauft.

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