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Volvo-Übernahme - Gewerkschaften ziehen zurück

Skepsis an Volvo-Übernahme durch Geely

Kurz vor der Unterschrift für die Übernahme von Volvo durch den chinesischen Autokonzern Geely wächst in Schweden die Skepsis. Wie die Zeitung "Göteborgs-Posten" am Freitag (26.3.) berichtete, haben die Gewerkschaften bei dem bisher zu Ford gehörenden Autobauer ihre Unterstützung für den Verkauf an die chinesischen Interessenten zurückgezogen.

Als Grund nannte ein Gewerkschaftssprecher das "völlige Fehlen" von Informationen über die geplante Finanzierung des Kaufes. In Medienberichten hieß es, in Schweden wüchsen Zweifel, ob Geely die nötige Finanzkraft aufbringen kann, um Volvo mit einer Jahresproduktion von 300.000 Wagen wieder in die Gewinnzone zu bringen. Volvo Cars wird seit der Übernahme durch Ford 1999 unabhängig vom Nutzfahrzeugkonzern Volvo betrieben.

Kaufvertrag soll am Sonntag oder Montag unterschrieben werden

In Stockholm verlautete, Vertreter des chinesischen Unternehmens und von Ford wollten am Sonntag oder Montag den Kaufvertrag unterzeichnen. Als Kaufpreis werden inoffiziell 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro) genannt.
 
Nach der grundsätzlichen Einigung zwischen Geely und dem US-Konzern im Dezember hatten sich Betriebsräte und Gewerkschaften einhellig hinter die Übernahme aus China gestellt. Geelys Haupteigner Li Shufu bezeichnete die gewerkschaftliche Unterstützung als unverzichtbare Bedingung für das Geschäft mit Ford. Noch offen ist ein von den chinesischen Käufern bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) beantragter Kredit über 400 Millionen Euro.

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