Rennstrecken aus dem All Foto: Drew Feustel via Instagram

Von der ISS fotografiert

Rennstrecken aus der All-Perspektive

Vor wenigen Tage wurde das erste Foto von einem schwarzen Loch im Weltall präsentiert. Wir schauen lieber aus dem All auf unsere Welt – genauer, auf die Rennstrecken dieser Welt.

„Schön zu wissen, dass da oben ein Car Guy über unseren Köpfen schwebt“, dieser Kommentar auf dem Instagram-Account von „Astro-Feustel“ bringt es auf den Punkt. 408 Kilometer über uns, zieht die Internationale Raumstation ISS mit rund 28.000 km/h ihre Kreise und bis Oktober 2018 war auch Astronaut Andrew Jay „Drew“ Feustel an Bord.

Rennstrecken, viele Rennstrecken

Der Amerikaner, der auch schon an der Wartung des Hubble-Weltraumteleskops beteiligt war, richtete während seiner ISS-Expedition 55/56 allerdings seine Kamera gen Erde. Anderes als der deutsche Astronaut Alexander Gerst aka „Astro_Alex“ kam ihm dabei nicht die Schönheit der Erde als Motiv vor die Linse, sondern …. Rennstrecken, weit mehr als 40 Rennstrecken. Und die postete er pünktlich zu jeweiligen Rennen dann auch auf Insta.

Angefangen vom Circuit Ricardo Tormo in Cheste, nahe Valencia, auf dem die MotoGP stattfand, über das Autódromo José Carlos Pace in der Nähe von Sao Paulo während des F1-GP bis hin zum Indycar-Finale auf der kalifornischen Sonoma-Strecke. Drew drückte ab … und wünschte stets „Glück“, „viel Spaß“ und ein „sicheres Rennen“.

Rennstrecken aus dem All
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Kein Wunder, den Drew ist ein Auto-Nerd. Die NASA führt unter Mitgliedschaften von Feustel nicht nur die Society of Exploration Geophysicists und die American Geophysical Union auf, sondern auch den BMW Club of America. Als Schüler wollte er Geologe oder Auto-Designer werden, in seiner Studentenzeit restaurierte er seinen Mustang und half in einer Werkstatt aus, die klassische Jaguar-Modelle restaurierte. Er selbst hat eine beeindruckende Autosammlung, darunter einen 1968 Ford Torino, einen 1966er Mercury Cyclone sowie einen BMW 3,0 CSI von 73, einen 72er BMW 2002 tii und einen M3 von 1990. Dazu gesellen sich noch ein Mercedes 280 SL und ein Austin Healey Sprite.

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