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Rettung in Sicht

Bei der Sanierung der Autohausgruppe Georg von Opel ist nach Angaben des Insolvenzverwalters ein Durchbruch erzielt worden. Zwei Drittel der730 Arbeitsplätze seien gerettet und 200 Mitarbeitern der Wechsel ineine Auffanggesellschaft angeboten worden, sagte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann am Sonntag (28.1.).

Ermöglicht worden sei dies unter anderem durch den Verkauf von Betriebsgrundstücken an eine englische Investorengruppe. Zudem habe sich der Autohersteller Opel zu einer generösen Belieferung des Autohauses mit Neufahrzeugen und Ersatzteilen bereit gefunden.

Die Autohandelsgruppe war 1936 von Georg von Opel gegründet worden, nachdem die Familie Opel die Produktion 1929 an den US-Konzern General Motors verkauft hatte. Im September vergangenen Jahres war das Insolvenzverfahren eröffnet worden, nachdem das Geschäft nicht aus den roten Zahlen herausgekommen war. Bestandteil des Sanierungskonzeptes ist jetzt auch die Stilllegung mehrerer der
ehemals 26 Autohäuser, andere sollen oder wurden verkauft. Neun zum Kernbereich der Gruppe zählende Häuser entlang der Rhein-Main-Schiene sollen in gestraffter Form fortgeführt werden.

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