Truck-Grand-Prix am Nürburgring Karl-Heinz Augustin

Vorschau 24h-Rennen Nürburgring 2010: Raritäten und VIPs Exoten und Promis beim Eifel-Klassiker

Beim 24h-Rennen am Nürburgring treten über 200 Rennwagen in fast 30 Fahrzeugklassen an. Kein Starterfeld auf der Welt bietet eine größere Markenvielfalt und Internationalität. Auch die Promidichte auf und neben der Strecke sucht seinesgleichen.

Exoten am Start: Ginetta, Ascari Viper und Co.

Auch für Exoten haben die Veranstalter Raum reserviert: Das Team Boes-Motorsport bringt zwei Ginetta G50-Rennwagen in der GT4-Klasse an den Start. Die Rhino’s-Leipert-Mannschaft hat einen seltenen Ascari K21-Rennwagen für die GT3-Klasse genannt. Einen stämmigen Dodge Viper von Mintgen-Motorsport dürfte die Fans an der Strecke ähnlich beeindrucken wie der zum letzten Mal startberechtigte historische Opel Manta des Kissling- Teams, auf dem auch der ehemalige Opel-Sportchef Volker Strycek seine Runden dreht. Für Limousinen-Freaks hat das Team Götz-Motorsport wieder zwei Audi RS4 mit Allradantrieb genannt. Wehe den Gegnern, wenn es 24 Stunden lang regnen sollte.

Ein Drittel des Feldes fährt BMW-Fahrzeuge

Zwei zierliche Lotus Exige werden die typische Markenvielfalt am Ring ebenso bereichern wie privat eingesetzte Fahrzeuge von Mercedes, Honda, Renault oder Alfa Romeo. Die Teams haben ganz offenbar recht klare Vorstellungen, welche Marken am besten für den Ringeinsatz geeignet sind: Bei über 200 genannten Autos stehen allein 67 BMW-Rennfahrzeuge in der Nennliste. Als zweitstärkste Marke im Teilnehmerfeld kann sich Porsche etablieren: Die Stuttgarter kommen jedoch mit 30 genannten Rennwagen noch nicht einmal auf die Hälfte des bayerischen Kontingents. BMW führt seit Jahren die Hitliste bei Privatteams und Profi-Mannschaften an. Das Rückgrat dieser Stärke sind die privaten Kundenteams, die keine Modellvariante auslassen, um auf der Nordschleife für Furore zu sorgen. Das Schubert-Team bringt 2010 zwei brandneue BMW Z4 nach GT3-Reglement an den Start, die durchaus Chancen auf eine vordere Platzierung haben sollten. Dazu hat das Dörr-Team mit Unterstützung von Reifenpartner Pirelli ebenfalls sechs Wagen angemeldet. Die beiden anderen BMW-Big-Player Bonk-Motorsport und Black Falcon steuern noch einmal acht Fahrzeuge bei. Ob BMW Z4 oder M3, 135i oder 330d – fast kein Modell wird in der Startaufstellung fehlen.

Prominente Rennfahrer tümmeln sich an der Strecke

Die Fans werden beim 24-Stunden-Rennen 2010 also ihre helle Freude an den Darbietungen auf der Rennstrecke haben. Im Fahrerlager ist zudem so viel Rennprominenz versammelt, dass Autogrammjäger kräftig ins Schwitzen kommen dürften: Veteranen wie Frank Biela und Hans-Joachim Stuck oder Rallye-Helden wie Jari-Matti Latvala (Ford) sind ebenso vertreten wie die komplette Riege der Werksfahrer von BMW, Audi oder Porsche. Der Veranstalter hat daher sehr umsichtig geplant und zwei zentrale Autogrammstunden für alle Fans und Zuschauer vorgesehen. Der Termin steht schon fest: Donnerstag, 13. Mai, um 16.00 Uhr im neuen Ring-Boulevard.

Übersicht: Vorschau 24h-Rennen Nürburgring 2010: Fahrzeug-Klassen
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