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Vulkanasche - Flugverbot bremst BMW

BMW unterbricht wegen Flugverbot Produktion

BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke seine Produktion an den deutschen Standorten. Bereits am Dienstagnachmittag (20.4.) wurden die Bänder zur Spätschicht im Werk in Dingolfing angehalten, sagte ein Sprecher des Münchner Autobauers.

Danach sollten die Werke in Regensburg und München am Mittwoch und am Donnerstag folgen. Insgesamt müsse die Fertigstellung von rund 7.000 Fahrzeugen verschoben werden. Bisher geht BMW davon aus, die Produktion am Freitag wieder aufnehmen zu können.

Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen

Grund für die Unterbrechung seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden. Der Konzern führe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen. Die Arbeitsausfälle würden ohne größere Probleme etwa über Zeitkonten der Mitarbeiter ausgeglichen, sagte der Sprecher.
 
Bei VW laufe die Produktion an den Konzernstandorten nach wie vor uneingeschränkt, sagte ein Sprecher am Dienstag. Aufgrund der eingeleiteten logistischen Maßnahmen sei die Fertigung bis auf weiteres gesichert. Auch bei Audi sei eine Unterbrechung der Produktion nicht notwendig, noch gebe es keine Beeinträchtigungen, hieß es bei der Volkswagen-Tochter in Ingolstadt. Auch bei Porsche, Opel und beim Lastwagen- und Dieselmotorenhersteller MAN gibt es nach Auskunft der Unternehmen derzeit keine Probleme in der Fertigung.

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