VW

2007 mit Rekordergebnis

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Der Autobauer Volkswagen hat im vergangenen Jahr mit einem Vorsteuergewinn von 6,5 Milliarden Euro das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Das ursprünglich für 2008 angestrebte Ziel - ein Ergebnis von 5,1 Milliarden Euro - sei damit bei weitem übertroffen worden, teilte VW am Freitag (29.2.) in Wolfsburg mit.

Der Konzern verkaufte fast 6,2 Millionen Autos, 7,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent auf knapp 109 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,1 Milliarden Euro, fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll von 1,25 im Vorjahr auf 1,80 Euro steigen. VW-Chef Martin Winterkorn kündigte an, dass Umsatz, Absatz und Gewinn auch im laufenden Jahr weiter wachsen sollen. Konkrete Zahlenangaben dazu machte er nicht.

Modellpalette ausbauen

Die Modellpalette werde gezielt weiter ausgebaut und neue Marktsegmente erschlossen. "Wir gehen deshalb davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden den Rekordwert das Jahres 2007 übertreffen werden." Insbesondere in der Asien-Pazifik-Region sowie in Zentral- und Osteuropa würden steigende Verkaufszahlen erwartet. Von einer weiteren Optimierung der Arbeitsabläufe und anhaltend konsequenter Kostendisziplin erwartet Winterkorn ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Ergebnis. "Wir gehen insgesamt davon aus, dass das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns im Jahr 2008 den Wert von 2007 übertreffen wird."

Seine Einzelergebnisse für 2007 will der Konzern in der Bilanz am 13. März vorstellen. Winterkorn hatte zu seinem Amtsantritt Anfang 2007 das Ziel ausgegeben, den erfolgreichsten Autobauer der Welt Toyota sowohl beim Absatz wie auch bei der Rendite zu übertreffen. Er will das mit einer Modelloffensive und weiter strenger Kostendisziplin erreichen. Von Stellenabbau ist derzeit bei VW nicht die Rede. Vielmehr gibt es im Stammwerk Wolfsburg Sonderschichten, um der Nachfrage etwa nach dem Golf, aber auch nach dem neuen kleinen Geländewagen Tiguan zu begegnen. Toyota verkauft mehr als neun Millionen Autos und lässt VW vor allem auf dem US-Markt deutlich hinter sich.

Sanierung zahlt sich aus

Die erfolgreiche Bilanz 2007 ist auch auf die vorangegangene durchgreifende Sanierung insbesondere der Marke Volkswagen zurückzuführen, die noch die frühere Führung des Unternehmens unter VW-Chef Bernd Pischetsrieder durchgesetzt hatte. Unter anderem waren zur Erhöhung der Produktivität rund 20.000 Stellen gestrichen worden, vor allem über Abfindungen und Altersteilzeit. Aber auch ohne die Sondereinflüsse aus der vorangegangenen Restrukturierung hat sich das operative Ergebnis 2007 um 40,3 Prozent verbessert auf knapp 6,2 Milliarden Euro. Nach Sondereinflüssen, die mit knapp 2,4 Milliarden Euro zu Buche schlugen, bedeutete das eine Verdreifachung.

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