6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

VW-Affäre

Anwälte gehen in Revision

Foto: dpa

Nach den Urteilen gegen den früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert und Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer hat die Verteidigung für beide Revision eingelegt. Das teilte das Braunschweiger Landgericht am Dienstag (26.2.) mit.

26.02.2008

Auch die Staatsanwaltschaft habe im Fall von Volkert Revision beantragt. Die entsprechenden Schriftsätze seien inzwischen eingegangen. Volkert war wegen seiner Verwicklung in die VW-Korruptionsaffäre zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Für Gebauer lautete das Urteil ein Jahr Bewährungsstrafe.

Die Kammer habe nun bis Ende April das Urteil schriftlich vorzulegen und nach Zustellung müssten die Beteiligten die Revisionen binnen eines Monats zu begründen, erläuterte das Landgericht.

Prüfung der Revision im Sommer

Danach liege die Entscheidung beim fünften Senat des Bundesgerichtshofes in Leipzig. Er werde gegebenenfalls im Sommer mit der Prüfung der Revision beginnen. Eine Vollstreckung der gegen Volkert verhängten Freiheitsstrafe wird es erst geben, wenn das Urteil rechtskräftig ist.

Der 65-Jährige Volkert habe sich in hohem Maße persönlich bereichert, hatte das Gericht befunden. Er hatte zehn Jahre lang von Ex-VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz Sonderzahlungen von fast zwei Millionen Euro bekommen. Volkerts Anwalt sprach von "Zweiklassen-Strafjustiz". Volkert und Hartz seien ungleich behandelt worden. Hartz war im Januar 2007 zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 576.000 Euro verurteilt worden. Die Verteidiger Volkerts und Gebauers hatten in allen Hauptanklagepunkten Freisprüche verlangt.

Gebauer hatte Lustreisen auf Firmenkosten, Partys und Geschenke organisiert und etwa über Eigenbelege abgerechnet, nachdem Hartz ihn aufgefordert hatte, die Spitze des Betriebsrats "großzügig" zu behandeln, um sich das Wohlwollen Volkerts zu sichern. Seine Verteidigung argumentiert daher, er habe nur auf Weisung gehandelt und keine andere Wahl gehabt. Die Staatsanwaltschaft hatte für Volkert eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten gefordert. Für Gebauer wären aus ihrer sicht ein Jahr und acht Monate angemessen gewesen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Neues Heft
Heftvorschau auto motor und sport, Ausgabe 24/2017
Heft 24 / 2017 9. November 2017 182 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 3,90 € kaufen Artikel einzeln kaufen
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden

© 2017 auto motor und sport, Motor Klassik, sport auto und Auto Straßenverkehr
sind Teil der Motor Presse Stuttgart GmbH & Co.KG