Helmuth Schuster dpa

VW-Affäre

Ex-Manager Schuster erhält mildere Strafe

Für seine Beteiligung an der VW- Korruptionsaffäre wird der ehemalige Manager Helmuth Schuster milder bestraft als bislang vorgesehen.

Das Wolfsburger Amtsgericht verurteilte den früheren Skoda-Personalvorstand am Dienstag (21.9.) wegen Untreue und Bestechlichkeit zu zehn Monaten Haft mit Bewährung und Zahlung von 15.000 Euro.

Ein Strafbefehl, gegen den Schuster Einspruch eingelegt hatte, sah eine einjährige Bewährungsstrafe und eine Zahlung von 10 000 Euro vor. Schuster war nicht zur Verhandlung erschienen und ließ sich von seinem Verteidiger vertreten.

Schuster in Italien festgesetzt

Unterdessen hat die italienische Justiz den früheren Skoda-Manager Helmuth Schuster festgesetzt. Grund dafür ist ein in Indien ausgestellter internationaler Haftbefehl, sagte Staatsanwalt Daniel Facca am Dienstag in Wolfsburg während eines Prozesses gegen Schuster. Der Ex-Manager, der nicht im Gericht erschienen war, soll vom indischen Bundesstaat Andhra Pradesh für die Ansiedlung eines VW-Werks umgerechnet zwei Millionen Euro kassiert haben. VW hatte das Ansiedlungsprojekt gestoppt, nachdem Schusters Verstrickung in die VW-Korruptionsaffäre bekannt geworden war. Die "Braunschweiger Zeitung" berichtete unter Berufung auf Schusters Anwalt, der Manager sei nicht festgenommen worden, sondern werde lediglich festgehalten.

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Klärung vor dem Bundesgerichtshof steht aber fest.

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