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VW-Affäre

Gebauer ohne Schuld

Foto: dpa

In der VW-Korruptionsaffäre hat der entlassene Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer in einer Stellungnahme an das Arbeitsgericht Braunschweig jede Schuld bestritten.

05.09.2005

Gebauer klagte gegen seine fristlose Kündigung. In dem Schriftsatz werde dargelegt, dass er bei Ausgaben für Dienstreisen und Spesen des Betriebsrates auf Anweisung seines Arbeitgebers gehandelt habe, sagte Gebauers Anwalt Wolfgang Kubicki am Samstag (3.9.) und bestätigte einen Bericht der "Braunschweiger Zeitung". Ein VW-Sprecher sagte dazu, Gebauer versuche offensichtlich, seine Verantwortung auf andere Personen abzuwälzen.

Gegen Gebauer sowie den Ex-Skoda-Personalchef Helmuth Schuster ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue. VW wirft dem früheren Personalmanager vor, er habe in die eigene Kasse gewirtschaftet. Zudem sollen Schmiergelder an Gebauer geflossen sein. Im Streit um dessen fristlose Entlassung war eine gütliche Einigung vor dem Arbeitsgericht im August gescheitert. Am 17. November soll es eine mündliche Verhandlung geben.

Laut "Braunschweiger Zeitung" schrieb Kubicki in seiner umfangreichen Stellungnahme an das Gericht, Gebauer habe Anweisungen von dem früheren Personalvorstand Peter Hartz und damaligen direkten Vorgesetzten, darunter Schuster, erhalten. Hartz solle ihn angewiesen haben, dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert jeden Wunsch zu erfüllen. Spesen des Betriebsrates sollten ohne weitergehende Kontrolle abgerechnet werden.

Kubicki sagte am Samstag, die Vorwürfe von VW seien teilweise falsch und sonst unbegründet. "Wenn sich ein Arbeitnehmer genauso verhält wie sein Arbeitgeber das wünscht, kann man ihm nicht kündigen."

Ein VW-Sprecher sagte, Volkswagen könne sich mit Blick auf die Ermittlungen nicht äußern und den Ergebnissen vorgreifen. "In dem Arbeitsgerichtsprozess werden wir zunächst das Schriftstück, das bezeichnenderweise zunächst in den Medien auftaucht, abwarten und dann reagieren."

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