VW Amarok Doppelkabine ab 2010

Der neue VW-Pickup kommt 2010

VW Amarok Foto: VW 24 Bilder

Von der Baywatch-Studie zum seriösen Serienmodell. Ab der zweiten Jahreshälfte 2010 soll der robuste Doppelkabiner VW Amarok mit zwei Turbodieselaggregaten auch nach Europa kommen.

Seinen Einstand gibt der VW Amarok Anfang 2010 als Begleitfahrzeug bei der Rallye Dakar in Südamerika, wo kurz darauf auch die Produktion anlaufen und im Frühjahr dann die Markteinführung stattfinden wird. 

Europa-Start des VW Amarok im Frühjahr 2010

Ab der zweiten Jahreshälfte wird der 5,25 Meter lange Pickup dann auch in Europa angeboten. Wie die Bilder verraten, haben die VW-Ingenieure im Vergleich zur 2008 präsentierten Studie im Baywatch-Outfit nicht mehr allzuviel verändert. Das typische VW-Gesicht mit den waagrechten Scheinwerfern und dem in Linie verlaufenden Lamellenkühlergrill blieb ebenso erhalten, wie die üppig dimensionierten Radhäuser, die je nach Ausstattungsvariante mit 16 Zoll Stahlfelgen oder Aluminium-Leichtmetallrädern gefüllt werden. 

Auf einer Fläche von 2,52 Quadratmeter kann der neue VW-Pickup locker auch größere Transportgüter wie Quads aufnehmen und darüber hinaus Europaletten auch quer transportieren.
Dabei liegt die Breite der Amarok-Ladefläche zwischen den Radkästen bei 1,22 Meter, ansonsten bei 1,62 Meter. Die Längeder Pritsche gibt VW mit 1,55 Meter an, die Nutzlast mit 1,15 Tonnen. Zudem kann der Amarok bis zu 2,8 Tonnen an den Haken nehmen.

Zur Serienausstattung des in drei Ausstattungsvarianten erhältlichen VW Amarok gehören unter anderem höhenverstellbare Vordersitze, eine variabel klappbare Rücksitzbank, ein abschließbares Handschuhfach, Beleuchtung der Ladefläche, ABS, ASR, elektronische Differentialsperren und zahlreiche andere Sicherheitsfeatures wie höhenverstellbare Kopfstützen Airbags oder Gurtstraffer. Ein per Tastendruck zuschaltbares Offroad-ABS soll für kürzere Bremswege auf Schotter und im Gelände sorgen.

In den höherwertigeren Linien Trendline und Highline ist auch ein Radio mit CD-Player, eine Multifunktionsanzeige, serienmäßige Nebelscheinwerfer oder eine Klimaanlage an Bord. Optional können für den VW Pickup auch Trittbretter, Laderaumabdeckungen und weiteres Zubehör geordert werden. ESP ist für den VW Amarok nur gegen Aufpreis erhältlich, kommt dafür aber in Verbindung mit einem Berganfahrassistenten.

Zwei Turbodiesel für den VW Amarok

Der auf einer Leiterrahmen-Konstruktion basierende VW Amarok wird zum Marktstart im Frühjahr 2010 mit einem 163 PS starken Zweiliter-Turbodiesel angeboten, der sein maximales Drehmoment von 400 Nm ab 1.500/min entfaltet. Ab Mitte 2010 wird dann ein weiterer TDI-Vierzylinder mit 122 PS und einem Drehmoment von 340 Nm das Motorenangebot für den VW Pickup ergänzen. VW stellt sein neues Nutztier wahlweise als 4x2 oder 4x4-Variante in Aussicht: je nach Markt wird er mit permanentem Allradantrieb, zuschaltbarem Allradantrieb oder als reiner Hecktriebler angeboten.

Für den VW Amarok mit zuschaltbarem Allradantrieb soll der Verbrauch bei 7,6 Liter auf 100 Kilometer liegen, der CO2-Ausstoß bei 199 g/km. Für den 163 PS-TDI gibt Volkswagen 7,8 Liter und einen CO2-Ausstoß von 206 Gramm pro gefahrenem Kilometer an. Der 80 Liter-Tank soll darüber hinaus Reichweiten von über 1.000 Kilometer ohne Tankstopp ermöglichen.

Produktion des VW Amarok in Argentinien

Gebaut wird der VW Amarok im argentinischen VW-Werk Pacheco bei Buenos Aires. Mit dem Amarok will VW in den zumeist von japanischen Modellen dominierten globalen Pickup-Märkten Fuß fassen. Als Kernmärkte gelten Südamerika, Südafrika, Australien und Russland. 2011 soll auch eine Single Cab-Variante folgen. Preise wurden noch nicht genannt.



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