VW benennt neuen US-Chef

Foto: Bentley

Der Volkswagen-Konzern wechselt den Verantwortlichen für das verlustreiche US-Geschäft aus. Der bisherige Vertriebsvorstand der Luxusmarke Bentley, Adrian Hallmark, werde die Position des Executive Vice President bei der Tochter VW of America übernehmen, teilte VW am Freitag (9.9.) in Wolfsburg mit.

Hallmark übernimmt die Verantwortung für die Marke VW in den USA und in Kanada. Er löst Len Hunt ab, der auf Hallmarks bisherigen Posten bei Bentley wechselt. Der Wechsel findet zum 1. Oktober statt.

VW hat große Absatzprobleme in den USA und verzeichnet auf dem wichtigsten Automarkt der Welt hohe Verluste. 2004 hatte der Autobauer einen operativen Verlust von knapp einer Milliarde Euro eingefahren. Für dieses Jahr rechnet VW mit keiner substanziellen Verbesserung. Vorstandschef Bernd Pischetsrieder hatte zudem gesagt, auch 2006 werde es schwierig, in den USA schwarze Zahlen zu schreiben. VW verhandelt derzeit mit dem Konkurrenten Chrysler über
den Bau eines Mini-Van in den USA, um seine Modellpalette zu erweitern.

In China, dem für VW wichtigsten Auslandsmarkt, sieht der Autobauer dagegen Fortschritte. Nach einem operativen Minus von 23 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2005 gilt für das gesamte Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis als möglich.

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