VW-Betriebsrat kritisiert Abfindungspolitik

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Der VW-Betriebsrat hat eine Abkehr von der Abfindungspolitik bei Volkswagen gefordert. Vize-Konzernbetriebsratschef Bernd Wehlauer sagte der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" (23.8.), der VW-Vorstand solle mehr Geld für Stipendien und Weiterbildungen der Mitarbeiter bereitstellen.

"Wir sollten beim Jobabbau nicht nur auf Abfindungen und Altersteilzeit setzen, sondern auch in die andere Richtung denken nämlich mehr Qualifizierungen."

"Statt Mitarbeitern für teures Geld Aufhebungsverträge anzubieten, möchte der VW-Betriebsrat, dass das gleiche Geld lieber in Qualifikation investiert wird", sagte Wehlauer. Das Unternehmen sollte stärker als bisher Weiterbildungs- und Studien-Stipendien für Meister, Facharbeiter und Ingenieure vergeben. Die Mitarbeiter kämen gleichzeitig für drei oder vier Jahre von der Gehaltsliste, hätten danach aber ein Rückkehrrecht auf einen VW-Job. Das Unternehmen hätte den Vorteil, dass es die Kollegen über einen Zeitraum nur mit einem festgelegten Betrag fördern würde.

Volkswagen will die Probleme der Kernmarke VW, die Überkapazitäten hat und mit vergleichsweise hohen Kosten produziert, mit massiven Kostensenkungen, Stellenabbau sowie neuen Modellen angehen. VW hatte mindestens 20.000 Jobs auf den Prüfstand gestellt. Sie sollen hauptsächlich auf freiwilligem Weg - etwa über Aufhebungsverträge und Altersteilzeit - abgebaut werden. Ende Juli hatte VW mitgeteilt, bisher seien 2.500 Abfindungsverträge abgeschlossen worden. VW hofft auf insgesamt 4.000 bis 5.000 Abfindungsverträge.

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