VW Caddy Kastenwagen Weltpremiere

Der kleine Kletterkasten kommt neu

VW Caddy Kastenwagen 2015 4. Generation Foto: Volkswagen 13 Bilder

VW bringt eine neue Generation Caddy. Für Nutzanwender besonders interessant: der robuste Kastenwagen mit Allradantrieb. Der bringt auch künftig den Getränkevorrat auf die Alm und die Post zum Bergsenner.

Kleiner Kasten ganz groß: der Caddy ist für VW ein verkaufsfreudiger Dauerläufer. Anderthalb Millionen des Allzweckmobils wurden bislang gebaut, ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: die vierte Generation feierte nun Weltpremiere. Wieder dabei: die besonders nützliche Allrad-Variante als verblechter Transporter.

VW Caddy 2015

Man muss sich nicht völlig umgewöhnen, der Caddy sieht immer noch nach Caddy aus. Aber reichlich Feinschliff haben sie der neuen Generation 4 verpasst – bei der es sich letztlich um ein klassisches Facelift handelt. Moderne Leuchten an Front und Heck, wobei besonders die modernen Rückleuchten die riesige Fläche der Rückseite im Vergleich zum Vorgänger optisch ein wenig entschärfen. Vorne kuckt er etwas strenger aus den neuen Scheinwerfern und kantet die frische Schürze kerniger ins Bild, beim Transporter serienmäßig in unlackierter, rempelfester Ausführung. Außerdem hält der Caddy Kastenwagen größere, robustere und und praktischere Ohren in den Wind, während die Pkw-Caddys mit kleinen Außenspiegeln samt lackierten Abdeckkappen nobler wirken wollen.

Unterschiede gibt es auch im Innenraum (siehe Bildergalerie): Wo die Pkw-Varianten nun mit neckischem Farbkonzept und Chrom-Geglitter etwas feudaler wirken als bisher, gibt sich der Transporter-Caddy handfester. Offene Ablagen, einfachere Stoffe, und wer nicht für mehr bezahlt, fasst ein hartes Kunststofflenkrad an. Sogar die Drehregler für die Lüftungssteuerung sind beim Caddy Transporter extrasimpel, während in den hochwertigen Pkw-Linien feudale Bedienelemente den Fingern schmeicheln.

Als Transporter richtig praktisch

Im Transporter-Caddy sitzt der Fahrer buchstäblich mit dem Rücken zur Wand: eine Kunststoff-Abtrennung riegelt den Laderaum ab, hinter dem Fahrersitz besitzt sie für mehr Bewegungsfreiheit eine größere Ausbuchtung als beim Beifahrer. Dahinter: viel nacktes Blech ohne Fenster und ein gerippter Kunststoffboden, der dem Aussehen nach auch den Transport einer übelgelaunten Bärenfamilie unbeschadet übersteht.

Wie bisher auch wird es den Allrad-Caddy nur mit den starken Dieselmotoren geben. Die neue Generation der Zweiliter-Diesel im Euro-6-Outfit gibt es exklusiv für den 4Motion-Caddy mit 122 PS, außerdem lässt sich auch der 150-PS-Motor (10 PS mehr als bisher) im Caddy mit Allrad kombinieren. Im ersten Fall darf selbst im Sechsgang-Getriebe gewerkt werden, beim 150-PS-Caddy 4Motion ist das automatisierte Siebengang-DSG obligatorisch.

Zu Preisen und Ausstattungen der 4Motion-Caddy hält sich VW derzeit noch bedeckt. Welche der vielen neuen Assistenzssysteme auch für den Kastenwagen verfügbar sind, wurde ebenfalls noch nicht verraten

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