VW Concept R

Road-Star aus Wolfsburg

Foto: VW 12 Bilder

Auf der IAA wird VW dem neuen Golf selbst die Schau stehlen. Der zweisitzige Mittelmotor-Roadster Concept R soll die Blicke auf sich ziehen und den Besuchern signalisieren, dass VW nicht nur solide, sondern auch aufregende Autos bauen kann.

Die Wolfsburger, bislang für konservatives und wie beim Kompaktvan Touran bisweilen auch biederes Design bekannt, haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen nun auf emotionaleres Styling. Das Aushängeschild dieser neuen Designstrategie ist die Roadster-Studie Concept R: ein zweisitziger offener Mittelmotor-Sportwagen, der - so wie er dort steht - auch von italienischen Karosserieschneidern stammen könnte.

Concept R mit neuem VW-Design: Audi lässt grüßen

Ein Jahr lang arbeitete eine zwölfköpfige Projektgruppe um die Designchefs Peter Schreyer und den unlängst von Mercedes zu VW gewechselten Murat Günak an diesem Concept-Car, das nicht nur stilistische, sondern auch technische Highlights setzt. Front- und Heckpartie des Roadsters sind stark zugepfeilt und geben in Form von Details wie Kühlergrill, Scheinwerfer- und Rückleuchtengestaltung bereits einen Ausblick auf das Design künftiger VW-Modelle.

Liebevoll herausgeputzte Detail wie der silbern glänzende Tankverschluss, die ebenfalls metallisch schillernden, als Überrollschutz dienenden Hutzen hinter den Sitzen und die strahlende Armaturentafel aus poliertem Aluminium kannte man bislang allenfalls von der VW-Konzern-Nobelmarke Audi. Technischer Gag im Concept R-Cockpit: Der Armaturenträger lässt sich zur Einstellung der Sitzposition schwenken, die Sitze selbst sind dagegen unverrückbar fest verankert.

Die Chance auf Serienfertigung: Ja, vielleicht

Der 4,16 Meter lange, 1,78 Meter breite und 1,25 Meter flache Konzept-Roadster Concept R steht auf 19 Zoll großen Alurädern mit Breitreifen der Dimension 255/40. Als Wetterschutz dient ein an schönen Tagen im Heck verstaubares Hardtop aus Glas. Die Lüftungsdüsen im Cockpit sind im Look von Düsen-Triebwerken gestaltet, den Scheinwerfern sind zum Auf- und Abblenden Facettenlinsen vorgeschaltet, die Federung der Sitze ist ins Trägersystem integriert - zusätzlich passt sich der Aktivschaum unter dem Hirschlederbezug der Körperform an.
Als Motorisierung wählte VW den hauseigenen V6 mit 3,2 Liter Hubraum, hier allerdings leistungsgesteigert auf 265 PS. Er ist mit dem aus Golf R 32 und Audi TT V6 bekannten Direktschaltgetriebe gekoppelt und treibt die Hinterräder an. Von Null auf 100 km/h soll das Einzelstück in 5,3 Sekunden beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h limitiert.
Wird der Concept R eines Tages auch in Serie gehen? In dieser Extremform wohl kaum. Denn eine Plattform für Mittelmotorautos ist im ganzen Konzern nicht zu finden. Da aber VW-Chef Bernd Pischetsrieder auf die Realisierung eines kompakten Roadsters drängt, ist damit zu rechnen, dass auf Basis des neuen Golf in etwa drei Jahren auch ein attraktiver offener Sportwagen kommt.

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