VW de México

Wir wollen das US-Werk

In die Diskussion um ein neues VW-Werk in Nordamerika hat sich nun auch der Chef von VW de México, Otto Lindner, eingeschaltet. Der ehemalige Werksleiter von Audi in Neckarsulm hofft darauf, den Zuschlag für eine neue Autofabrik in Mexiko zu bekommen.

Damit könne er die Lohnkosten von derzeit zehn auf sieben Euro pro Stunde drücken, sagte er der "Heilbronner Stimme". Neue Standorte gingen immer mit neuen Tarifverträgen einher, die geringere Löhne und bis zu 48 (statt bisher 42) Stunden Wochenarbeitszeit vorsehen. VW de México könne dann sogar den Lohnkosten-Wettstreit mit Osteuropa aufnehmen.

In das bestehende VW-Werk in Mexiko würden bis 2008 zwei Milliarden US-Dollar investiert. Die Auto-Produktion soll mit dem Modell Jetta/Bora (auf Basis des Audi A3) und einem Variant für den europäischen Markt von derzeit 250.000 Autos auf 350.000 bis 400.000 Fahrzeuge anwachsen, erklärte Lindner. 90 Prozent der Produktion werde dann für den Export nach USA und die globalen Märkte bestimmt sein.

VW-Chef Bernd Pischetsrieder hatte zuvor der "Welt am Sonntag" gesagt, für Volkswagen sei die derzeitige Dollarschwäche die größte Belastung. Volkswagen bereite daher die Erweiterung des Werkes im mexikanischen Puebla vor.

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