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VW-Diesel-Abgasskandal aktuell

Alle News zu Diesel-Gate

VW Logo Foto: VW 36 Bilder

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Dieselmotoren zu, zuvor wurden Vorwürfe der US-Umweltbehörde EPA veröffentlicht. Seitdem weitet sich der Skandal aus. Hier finden Sie Aktuelles zu „Diesel-Gate“.

07.12.2017 Holger Wittich, Andreas Of 22 Kommentare

US-Manager muss in Haft

7.12.2017 – In den USA wurde der VW-Manager Oliver Schmidt wegen Vertuschung der Abgasmanipulationen zu einer nHaft- und Geldstrafe verurteilt. Wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze sprach Richter Sean Cox am Mittwoch in Detroit eine siebenjährige Gefängnisstrafe gegen Schmidt aus. Zudem muss der Manager, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion für Umweltfragen in den USA zuständig war, Geldstrafen in Höhe von 400.000 Dollar zahlen.

Kanzlei reicht Klage für 15.000 TDI-Besitzer ein

7.11.2017 – Die Kanzlei Hausfeld und das Inkassounternehmen myrights.de haben am Montag am Landgericht Braunschweig die Klagen von 15.374 Besitzern manipulierter Diesel eingereicht. Nach Angaben der Kanzlei beträgt der Streitwert 357 Millionen Euro, das wären rechnerisch 23.800 Euro pro Kläger. Kommt es zur Entschädigung, kassiert myright.de 35 Prozent der Entschädigungssumme. Folgt das Gericht der Forderung, würde das Einnahmen von rund 100 Millionen Euro bedeuten. Verliert die Kanzlei vor Gericht, verliert sie auch viel Geld.

Hausfeld und myrights.de klagen auf „Rückzahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe der Fahrzeuge“, berichtet das Handelsblatt. Die Klagen würden nun geprüft und einem Richter übergeben, erklärte eine Sprecherin des Landgerichts. Sobald die Klage zugelassen ist und die Gebühren bezahlt sind, werde die Klage dann zugestellt. Wie lange das dauert, sei angesichts der vielen Fälle noch unklar. Derzeit sind am Landgericht Brauanschweig rund 420 Verfahren wegen des VW-Abgasskandals anhängig.

5.000 Audi A8 erhalten Software-Updates

2.11.2017 – Audi ruft 5.000 A8 in die Werkstätten zurück. Der Autobauer hat bei den Modellen eine illegale Abgas-Abschaltvorrichtung entdeckt und dies dem Kraftfahrtbundesamt in Flensburg (KBA) mitgeteilt. Das Amt hat daraufhin den Rückruf angeordnet. Betroffen ist das Modell mit TDI-Achtzylinder-Motor und Euro 6-Abgasnorm, das von 2013 bis August 2017 produziert wurde.

Bei der Aktion wird innerhalb von einer halben Stunde in der Werkstatt kostenlos ein Softwareupdate aufgespielt. Das soll bewirken, dass die Abgasreinigung den Motorstart beschleunigt und dadurch der Sickoxidausstoß gesenkt wird. Allerdings ist die Software erst ab dem ersten Quartal 2018 verfügbar, vorausgesetzt das KBA erteilt die Genehmigung. Der Verbrauch und das generelle Fahrverhalten sollen sich durch das Software-Update nicht verschlechtern. In Deutschland sind 3.660 A8 von dem Rückruf betroffen.

USA genehmigen Reparatur an Diesel-SUV

24.10.2017 – Volkswagen darf SUV mit 3.0 TDI reparieren und muss die Autos nicht zurückkaufen. Dadurch spart der Konzern „möglicherweise mehr als eine Milliarde Dollar, die bei einem Rückkauf der Fahrzeuge fällig geworden wären“, schreibt das Handelsblatt. Laut Berichten von Nachrichtenagenturen habe Volkswagen von der US-Umweltbehörde EPA und der kalifornischen CARB die Genehmigung erhalten, etwa 38.000 Audi Q7, Porsche Cayenne und VW Touareg aus dem Zeitraum 2013 bis 2016 zu reparieren. Die Besitzer der Autos würden mit bis zu 16.114 Dollar (13.715 Euro) entschädigt, so der Bericht weiter.

VW-Benziner ohne korrekte US-Zulassung

02.10.2017 – Wie „Der Spiegel“ berichtet, hat VW bei internen Untersuchungen festgestellt, dass fast 500.000 Autos mit Benzinmotor in den USA nicht korrekt zugelassen sind. Es handelt sich um Autos aus den Jahren 2009 bis 2017. Der Grund ist, dass in den USA Änderungen an der Software den Zulassungsbehörden gemeldet werden müssen. Dies habe Volkswagen in vielen Fällen nicht getan, berichtet das Nachrichtenmagazin und bezieht sich dabei auf interne Untersuchungen des Autokonzerns. Es handele sich nicht um illegale Software; häufig seien zum Beispiel Änderungen von Europa-Modellen übernommen worden. Nun prüfe VW, ob die Software nachträglich genehmigt werden könne. Möglicherweise werden neue Strafzahlungen fällig.

Wegen des Dieselskandals hatte VW am Freitag (29.9.2017) eine Gewinnwarnung für das dritte Quartal 2017 herausgegeben; Der Konzern muss die Vorsorge für den Vergleich mit geschädigten Autofahrern in den USA aufstocken, was das Ergebnis um etwa 2,5 Milliarden Euro belastet. „Die Umsetzung des Rückkauf- und Nachrüstungsprogramms sei erheblich langwieriger und gestalte sich technisch anspruchsvoller als gedacht. Insgesamt kostet der Skandal um die Manipulation von Dieselabgaswerten in den USA den Konzern bereits mehr als 25 Milliarden Euro“, schreibt „Spiegel Online“.

Hatz in Haft

28.9.2017 – Der hochrangige Ex-VW-Manager Wolfgang Hatz ist nach Recherche der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR im Rahmen des VW-Abgasskandals verhaftet worden. Er wurde in München dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und Untersuchungshaft verfügte.
Die Staatsanwaltschaft München II, die die Ermittlungen gegen Manager der VW-Konzerntochter Audi führt, gab an, dass es neben der Verhaftung auch noch zwei Durchsuchungen gegeben hat. Hatz gilt als enger Vertrauter des ehemaligen VW-Vorstandschefs Martin Winterkorn. So war er unter anderem von 2001 bis 2017 Leiter der Motorenentwicklung bei Audi, im Anschluss wurde der Chef der Aggregate-Entwicklung im VW-Konzern. 2011 wurde er Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung. Bereits früh deutete sich an, dass Hatz eine tragende Rolle im Abgasskandal gespielt haben könnte. So wurde er 2015 von seinem Vorstandposten beurlaubt, 2016 einigte er sich mit Porsche auf einen Aufhebungsvertrag. Ermittler gehen davon aus, dass Hatz nach seiner Beurlaubung bei Treffen mit Audi-Kollegen Tipps zur Ausgabe im Zuge des Abgasskandals gegeben habe. Auch wurde er vom früheren Audi-Manager Giovanni P. belastet, der bereits in U-Haft sitzt. Zu den Haftgründen bei Wolfgang Hatz gibt es keine Aussage.

Vier neue Audi-Vorstände

28.8.2017 – Wie bereits vor Wochen durchgesickert ist, verlassen vier Vorstände das Führungsgremium. So ersetzt Alexander Seitz (55) Axel Strotbeck, der das Ressort Finanzen, IT und Integrität bei Audi seit 2007 führte. Seitz wechselte 2005 von Daimler zu VW und wurde Konzern-Einkaufsleiter Powertrain. Nach Konzern-Stationen in Südamerika wurde er 2013 First Vice President und Commercial Executive Vice President von SAIC Volkswagen.

Audi-Vorstände (v.l.n.r.) Peter Kössler, Bram Schot, Wendelin Göbel, Alexander Seitz Foto: VW
Die neuen Audi-Vorstände (v.l.n.r): Vorstand Produktion und Logistik Peter Kössler, Vorstand für Marketing und Vertrieb Bram Schot, Vorstand Personal und Organisation Wendelin Göbel sowie Vorstand für Finanz, IT und Integrität Alexander Seitz

Bram Schot (56) folgt auf Dietmar Voggenreiter im Ressort Marketing und Vertrieb. Der gebürtige Niederländer war seit 2012 in der Geschäftsleitung von Volkswagen Nutzfahrzeuge für den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortlich. 2011 wechselte der damalige Präsident und CEO von Mercedes-Benz Italia in den Volkswagen-Konzern, wo er strategische Projekte im Bereich Konzern-Vertrieb betreute.

Von Thomas Sigi übernimmt Wendelin Göbel (53) den Bereich Personal und Organisation. Göbel hatte seit 2007 die Leitung des Generalsekretariats des Volkswagen-Konzerns und der Marke Volkswagen (bis 2015) inne.

Den Posten des Vorstands für Produktion und Logistik hat zukünftig Peter Kössler (58) inne. Er übernimmt für Hubert Waltl. Kössler, gebürtiger Ingolstädter, war bislang Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria Zrt.

Auch die Tage von CEO Rupert Stadler scheinen gezählt zu sein. Insider vermuten, dass er nach dem Umbau des Vorstands ebenfalls seinen Hut nehmen muss.

25.8.2017 – Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll Martin Winterkorn durch eine Aussage von Bernd Gottweis stark belastet worden sein. Der ehemalige Chef des VW-Ausschusses für Produktsicherheit (APS) „habe dem damaligen Vorstandschef bei einem Telefonat am 27. Juli 2015 mitgeteilt, dass VW in den USA “beschissen„ habe. Bei Volkswagen sei dann aber nichts geschehen, berichtete Gottweis den Behörden“, schreibt die Zeitung in einem Bericht vom 24. August. Den damaligen VW-Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neußer habe Gottweis laut eigener Aussage am 24. August 2015 informiert, so der Bericht weiter. Neußer und Gottweis waren Vertraute Winterkorns. Sollte sich herausstellen, dass Winterkorn früher als bisher behauptet von den Manipulationen an der Software von Dieselmotoren erfahren hat, könnten auf ihn und den Konzern hohe Schadenersatzforderungen von Aktionären zukommen.

Haftstrafe für VW-Ingenieur

25.8.2017 – In den USA ist ein VW-Mitarbeiter wegen seiner Rolle im Abgasskandal belangt worden. Der langjährige Konzerningenieur James Robert Liang ist in Detroit zu einer Gefängnisstrafe von 40 Monaten und einer Geldbuße in Höhe von 200.000 Dollar verurteilt worden. Der 63-jährige Deutsche wird beschuldigt, die US-Behörden durch den Einbau einer illegalen Software zur Manipulation von Abgaswerten in Dieselwagen getäuscht zu haben. Liang ist einer von acht amtierenden und früheren Mitarbeitern des VW-Konzerns, gegen die bislang wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze US-Strafanzeigen gestellt wurden.

Audi-Vorstand soll umgebaut werden

23.8.2017 – Die VW-Tochter Audi will seinen Vorstand auf vier von sieben Positionen umbauen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Gehen soll der Marketing- und Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter, der wegen des Verkaufseinbruchs in China in die Kritik geraten war. Sein Nachfolger soll der bisherige VW-Nutzfahrzeuge-Vertriebschef Bram Schot werden. Auch Produktionsvorstand Hubert Waltl, Personalchef Thomas Sigi und Finanzvorstand Axel Strotbek sollen gehen. Waltl soll durch Peter Kössler ersetzt werden; derzeit Chef von Audi in Ungarn. Alexander Seitz, derzeit verantwortlich beim China-Joint-Venture Audi-SAIC, soll Finanzchef Strotbeck beerben. An die Stelle von Sigi soll VW-Generalsekretär Wendelin Göbel treten.

Techniker-Zeugenaussage belastet Audi-Vorstand

21.8.2017 – Ein 28-seitiges Papier des in Untersuchungshaft sitzenden früheren Audi-Technikers Giovanni P. belastet den gesamten Audi-Vorstand schwer, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Bereits 2006 soll der Audi-Vorstand über die Probleme mit der Dieselabgasreinigung in den USA unterrichtet worden sein. Auch Audi-Boss Rupert Stadler selbst soll detailliert über das Abgas-Problem informiert gewesen sein. Der behauptet, nichts von den Vorgängen gewusst zu haben – genau wie sein Vorgänger Martin Winterkorn.

Diesel nicht verteufeln

7.8.2017 – EU-Kommissar Günther Oettinger sagte zu den Ergebnissen des Diesel-Gipfels: Es werde sich frühestens in einigen Monaten zeigen, ob die beim Diesel-Gipfel vereinbarten Updates der Motoren-Software ausreichten. „Falls sie nicht zum Ziel führen, muss die Industrie notfalls auch mit einem technischen Umbau nachlegen, wenn sie Fahrverbote vermeiden will.“ Trotz der aktuellen Diskussion erklärte er gegenüber der „Bild-Zeitung“: „Wir dürfen den Diesel nicht verteufeln.“ Die Motoren seien erheblich effizienter als Benzin-Motoren, und stießen zudem weniger Kohlendioxid aus.

3.8.2017 – Vertreter der Automobilindustrie sowie Entscheidungsträger der Länder folgten zum „Diesel-Gipfel“ oder offiziell dem „Nationalen Forum Diesel“ auf Einladung von Bundesverkehrsminsiter Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Die Ergebnisse finden Sie hier.

Kraftfahrtbundesamt soll Abgas-Berichte geschönt haben

31.7.2017 – Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) soll auf Betreiben der Autoindustrie Untersuchungsberichte zum Abgas-Skandal geschönt haben. Das gehe, wie die Bild-Zeitung berichtet, aus der Korrespondenz zwischen KBA und Herstellern hervor. Danach habe das KBA bereits vor mehr als einem Jahr festgestellt, dass Porsche mit Abschalteinrichtungen für seine Diesel-Motoren arbeitet. Das frühzeitige Herunterfahren der Abgasreinigungsraten sei „nach Vorschrift als Abschalteinrichtung zu sehen“, heißt es in der Ursprungsversion des Prüfberichts. Nach Intervention des Herstellers sei das geändert worden. Im Endbericht stehe: „Dies kann nach Vorschrift als eine Veränderung des Emissionsverhaltens des Abgassystems gesehen werden.“

Müssen vier Audi-Vorstände gehen?

Audi Vorstände Hubert Waltl, Dietmar Voggenreiter, Axel Strotbek, Thomas Sigi Foto: Audi
Diese Audi-Vorstände sollen ihre Posten räumen (v.l.n.r): Produktionschef Hubert Waltl, Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter, Finanzvorstand Axel Strotbek und Personalvorstand Thomas Sigi.

28.07.2017 – Das „Manager-Magazin“ berichtet unter Berufung auf Insiderkreise, dass vier der sieben Audi-Vorstände kurz vor der Ablösung stehen. Es soll sich um den Finanzvorstand Axel Strotbek, Produktionschef Hubert Waltl, Personal-Vorstand Thomas Sigi sowie Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter handeln. Im Rahmen der Audi-Aufsichtratssitzung am 26.07. 2017 habe VW-Chef Matthias Müller die vier Manager bereits unterrichtet. Auch in dem Gremium seien die Personalien besprochen worden, jedoch ohne einen formellen Beschluss. Als Gründe werden im Vergleich zu BMW und Mercedes nachlassende Ergebnisse sowie der Diesel-Skandal im Unternehmen genannt. So habe der Vertriebsvorstand unter anderem im heftigen Streit mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner FAW gestanden. Im ersten Halbjahr verzeichnet Audi in China einen Rückgang von zwölf Prozent, Mercedes konnte hingegen auf 35 Prozent zulegen. Auch CEO Rupert Stadler gilt in dem Abgasskandal als angezählt. Sollte er von seinem Posten enthoben werden, so Insider, bleibe er jedoch mit anderen Aufgaben im Konzern. Das gelte auch für Voggenreiter und Strotbek.

KBA droht mit Zwangsstilllegung

27.07.2017 – Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) drängt die Besitzer von VW-Dieselfahrzeugen mit illegaler Abschalteinrichtung zur Nachrüstung und droht ihnen mit Entzug der Zulassung, meldet der Spiegel. Besitzer eines VW Amarok mit illegaler Abschalteinrichtung werden vom KBA schriftlich aufgefordert bis zum 28. August ihren Wagen in die Werkstatt zu bringen und umrüsten zu lassen. Wer dies trotz Aufforderung des Herstellers noch nicht getan hat oder bis dahin nicht tun wird, muss demnach damit rechnen, dass die örtliche Zulassungsbehörde den weiteren Betrieb auf öffentlichen Straßen untersagt. Es soll sich um rund 150 Fahrzeuge handeln. auto motor und sport hat den VW Amarok mit und ohne Software-Update verglichen. Hier geht es zum Test.

Kartellverdacht gegen deutsche Autobauer

21.07.2017 – Die Autobauer VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen sich in geheimen Arbeitskreisen über die Technik, Kosten, Zulieferer und sogar über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abgesprochen – und so die Basis für den Dieselskandal gelegt haben, meldet der Spiegel. Jetzt ermitteln die Kartellbehörden. In Rollen gebracht hat die Untersuchung eine Selbstanzeige des VW-Konzerns. Es könnte einer der größten Kartellfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden.

EU will Dieselautos stilllegen

21.07.2017 – Die EU-Industriekommissarin Bienkowska soll in einem Schreiben an die Verkehrsminister gefordert haben, im Abgasskandal manipulierte Fahrzeuge bis 2018 stillzulegen – es sei denn sie werden bis Ende des Jahres umgerüstet. Über diese radikale Forderung berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Forderung gilt als brisant, denn europaweit sind Millionen Fahrzeuge noch nicht umgerüstet.

Ermittlungen gegen Porsche-Mitarbeiter

10.07.2017 – Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat heute bekannt gegeben, wegen der Manipulation an Dieselmotoren ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Porsche-Mitarbeiter eingeleitet zu haben. Betroffen seien auch auch die Mitarbeiter eines US-Tochterunternehmens. Es bestehe ein „Anfangsverdacht des Betruges und der strafbaren Werbung.“

Zeugenaussagen belasten Winterkorn

10.07.2017 – Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll schon deutlich länger vom Abgasskandal gewusst haben, als bislang bekannt war. Laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“ habe der Manager mindestens zwei Monate vor Bekanntwerden des Skandals davon erfahren. Ein VW-Abgasspezialist habe Winterkorn und VW-Markenchef Herbert Diess am 27. Juli 2015 ausführlich die Betrugssoftware erklärt, mit der weltweit etwa elf Millionen Fahrzeuge manipuliert wurden. Wie die BamS weiter schreibt, habe Winterkorn niemanden angewiesen, die Existenz der Software preiszugeben. Vielmehr habe der damalige VW-Chef nur genehmigt, das Problem bei Gesprächen mit den US-Behörden „teilweise“ offenzulegen. Wie der Kronzeuge nach „BamS“-Informationen sagte, erklärte er selbst schließlich in einem Treffen mit CARB-Vertretern am 19. August 2015 den Betrug.

Ehemaliger Audi-Manager festgenommen

07.07.2017 – Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat die Staatsanwaltschaft München II einen ehemaligen Audi-Motorenentwickler festnehmen lassen. Der 60-jährige soll die Manipulationssoftware für Dieselmotoren mitentwickelt haben. Laut Staatsanwaltschaft sei der Beschuldigte am Montag festgenommen und am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden. Seitdem sitze er in Untersuchungshaft, so der Bericht weiter. Giovanni P. sei bis vor wenigen Monaten für die Dieselmotoren-Entwicklung bei Audi verantwortlich gewesen, jedoch schon länger beurlaubt gewesen sein. Er wohne nicht in Deutschland und sei bei einem Aufenthalt in Deutschland Anfang der Woche festgenommen worden, berichtet die Süddeutsche. Laut Washington Post wird P. in den USA vorgeworfen, Mitarbeiter dazu angewiesen zu haben, ein 'Defeat Device' zu entwickeln und zu implementieren. Damit sollte der 3,0-Liter-TDI die Stickoxid-Grenzwerte in den USA unterbieten. Ingenieure, die an der Entwicklung des 'Defeat Device' beteiligt gewesen seien, hätten 2008 in einer Präsentation für P. und andere Audi-Manager die Funktion als „nicht vertretbar“ eingestuft.

US-Justiz schreibt 5 VW-Manager weltweit zur Fahndung aus

22.06.2017 – Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR hat die US-Justiz fünf VW-Manager weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Unter den Gesuchten ist Bernd Gottweis, ehemaliger Leiter des Ausschusses für Produktsicherheit und ein enger Vertrauter Martin Winterkorns. „Ziel der US-Behörden ist es, die fünf Angeklagten zu fassen und hinter Gitter zu bringen. Ihnen werden Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltvorschriften vorgeworfen“, schreibt sueddeutsche.de. Deutschland werde die Fünf zwar sicher nicht ausliefern, so der Bericht weiter. Doch Deutschland verlassen können die Beschuldigten auch nicht: Sie riskieren, von anderen Ländern an die USA ausgeliefert zu werden. Der ehemalige VW-Manager Oliver Schmidt sitzt bereits in den USA in Haft, er war unvorsichtig genug, seinen Urlaub in Florida zu verbringen. Anwälte der Beteiligten werten die Fahndung als neue Eskalationsstufe.

Schadenersatzansprüche gegen Winterkorn und Stadler?

04.04.2017 – Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn und der Vorstandsvorsitzende von Audi, Rupert Stadler, drohen Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Dies berichtet der Spiegel. Die Forderungen könnten auch dann die beiden Manager erreichen, wenn sie von den Diesel-Manipulationen nichts gewusst haben sollten. Die Aufsichtsräte von Audi und VW prüfen derzeit, ob die beiden Vorstände eines Organisationsversagens schuldig sind, da sie ihre Firmen so zu organisieren hätten, dass wichtige Informationen sie erreichen. Aufgrund dieses Vorwurfs zahlte bereits der damalige Siemens-Chef Heinrich von Pierer in einem Vergleich fünf Millionen Euro.

VW-Manager Oliver Schmidt bleibt in Haft

16.3.2017 – Der VW-Manager Oliver Schmidt bleibt in den USA weiterhin bis zu seinem Prozess im Januar 2018 in Untersuchungshaft, obwohl Schmidt Kaution in 1,6 Millionen Dollar Höhe hätte aufbringen können. Auch die Bundesregierung hatte interveniert. Die Staatsanwaltschaft in Detroit geht jedoch von Fluchgefahr aus.

Schmidt war von 2012 bis 2015 leitender Manager des Umwelt- und Ingenieurbüros von VW-USA. Ihm wird unter anderem Vertuschung und eine direkte Verantwortung an der Manipulation der Abgaswerte vorgeworfen. Schmidt drohen in den USA bis zu 169 Jahre Haft.

Durchsuchungen bei Audi

15.3.2017 – Die Polizei hat am Mittwochmorgen damit begonnen, Büros der Konzernzentrale in Ingolstadt sowie am Standort in Neckarsulm zu durchsuchen. Das hat der Autobauer bestätigt. Auch Privatwohnungen sollen von der Razzia betroffen sein. Insgesamt sind etwa 80 Staatsanwälte und Polizeibeamte im Einsatz. Betroffen sind neben den Audi-Standorten sieben weitere Orte in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Es geht um den Verdacht des Betrugs und der strafbaren Werbung.

Die Staatsanwaltschaft München II sucht bei den Durchsuchungen Belege für den Verdacht, dass Audi ein Defeat Device eingebaut hat, und damit die Abgaswerte von rund 80.000 Fahrzeugen mit 3.0 TDI zu manipuliert hat, die zwischen 2009 und 2015 in den USA verkauft wurden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen bislang gegen unbekannt. Bei der Audi AG hat um 10 Uhr die Hauptversammlung begonnen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung habe der Termin für die Durchsuchungen schon vor jenem für die Hauptversammlung festgestanden und nicht mehr verschoben werden können. Hier weitere Infos.

Bayerische Polizei verweigert Rückruf

21.2.2017 – Die bayerische Polizei wil ihre etwa 500 VW-Dienstwagen vorerst nicht in die Werkstatt bringen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das habe Landesinnenminister Joachim Herrmann angeordnet. Denn Volkswagen gibt seinen Kunden bis heute keine umfassende Garantieerklärung, dass durch das Software-Update keine langfristigen Folgeschäden entstehen, auf denen sie dann sitzen bleiben. VW habe für alle betroffenen Fahrzeuge der bayerischen Polizei zugesichert, bis Ende des Jahres auf die Verjährung zu verzichten.

Audi-Chef Stadler im Fokus

21.2.2017 – Schon seit Tagen berichten Medien, Audi-Chef Rupert Stadler soll bereits deutlich früher als angenommen von den Manipulationen bei Diesel-Motoren gewusst haben. Audi dementiert und prüft eine Anzeige wegen Falschaussage und Verrats von Betriebsgeheimnissen gegen Unbekannt. Unterdessen kündigte in einem Prozess um die Wiedereinstellung eines Audi-Ingenieurs dessen Anwalt neue Beweise an. Sie sollen zeigen, dass Stadler frühzeitig informiert war. Hier mehr.

Schadenersatz von Piech

06.02.2017 - VW-Aufsichtsrat Jörg Hofmann will Ansprüche gegen den ehemaligen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëchprüfen lassen. Ferdinand Piëch hatte gegenüber der Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgesagt, dass er den damaligen Vorstandschef Martin Winterkorn früher als bisher zugegeben über die Manipulation der Diesel-Motoren unterrichtet habe. Damit belastet Piëch den ehemaligen Konzernchef – aber auch sich selbst, und das hätte Folgen.

Deutsche See verklagt Volkswagen

05.02.2017 –Als erster Großkunde verklagt Deutsche See Volkswagen. Der Fischhändler hat nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Braunschweig Klage wegen „arglistiger Täuschung“ (§ 123 BGB) eingereicht und fordert Schadenersatz in Höhe von 11,9 Millionen Euro. Man habe zuvor „vergeblich versucht, sich mit VW auf einen gemeinsamen Weg zu verständigen“, erklärt Deutsche See in einer Pressemitteilung.

Man sei „die Partnerschaft mit VW nur eingegangen, weil VW das umweltfreundlichste, nachhaltigste Mobilitätskonzept versprochen hat.“ Deutsche See habe den Fuhrpark von 500 Fahrzeugen auf Modelle von Audi, MAN und VW umgestellt. Die manipulierten Abgaswerte bei Audi- und VW-Fahrzeugen seien verschwiegen worden. Vor einem halben Jahr hatte Deutsche See bereits mit einer Klage gedroht. Gespräche seien von VW abgeblockt worden. „Wir sind tief enttäuscht über VW und fühlen uns hingehalten und betrogen, da die gemeinsam angedachte Partnerschaft im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität nur von unserer Seite eingehalten wurde“, sagt Egbert Miebach, Geschäftsführender Gesellschafter von Deutsche See.

Piëch sagt gegen Winterkorn aus

03.02.2017 – Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat Ferdinand Piëch zum Abgasskandal ausgesagt. Dabei soll er Martin Winterkorn gegenüber der Staatsanwaltschaft Braunschweig belastet haben: Ein Informant habe Piëch Ende Februar 2015 auf manipulierte Abgaswerte in den USA hingewiesen. Er habe Winterkorn darauf angesprochen – der hätte damit deutlich früher als bisher zugegeben von den Manipulationen erfahren, so „Der Spiegel“ weiter. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig habe zu dem Ermittlungsverfahren keine Stellung genommen. Über seinen Anwalt ließ Winterkorn laut „Bild“ mitteilen, dass er erst seit einigen Tagen von der Aussage Piëchs Kenntnis habe und sich äußern werde, sobald er Akteneinsicht erhalten habe.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Winterkorn

27.01.2017 – Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn wegen des Anfangsverdachts des Betruges. Er soll schon vor September von der Manipulations-Software erfahren haben und auch deren Auswirkungen früher gekannt haben, als er öffentlich behauptet. Außer gegen Winterkorn ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 36 weitere Personen. Bisher wurde gegen 21 Beschuldigte ermittelt.

Die neuen Erkenntnisse stützen sich laut Staatsanwaltschaft auf Zeugenaussagen und die Auswertung beschlagnahmter Dateien. Vergangene Woche ließ die ermittelnde Behörde vor allem in Wolfsburg, Gifhorn und Braunschweig 28 Privat- und Diensträume durchsuchen. Die Auswertung des gefunden Materials wird wahrscheinlich mehrere Wochen dauern.

EU-Kommission erlässt Leitlinien für Abschalteinrichtungen

26.01.2017 – Abschalteinrichtungen für Dieselfahrzeuge unterliegen nun strengeren Vorschriften. EU-Kommissarin Bieńkowska hat einen Leitfaden zur Beurteilung dieser System aufgelegt. Demnach ist die Verwendung von Abschalteinrichtungen in der EU eindeutig verboten – mit Ausnahmen. Mehr hier (inkl. Download der Leitlinien).

VW-Vorstand Hohman-Dennhardt geht

26.01.2017 – Wegen unterschidelicher Auffassungen über die Verantwortlichtkeiten und die küftige operative Arbeitsstrukturen in ihrem Ressort „Integrität und Recht“ verlässt Christine Hohmann-Dennhardt den Vorstand. Die ehemalige Verfassungsrichterin kam vor mehr als einem JAhr von Daimler. Nachfolgerin wird Hiltrud Werner. Mehr zur Personalie hier.

Gericht verurteilt VW zu Kaufpreis-Rückzahlung

18.01.2017 – Geht es nach dem Landgericht Hildesheim, muss Volkswagen einem Skoda-Fahrer den vollen Kaufpreis für seinen Yeti zurückzahlen. Weil das Auto vom Dieselskandal betroffen sei, handele es sich nach Auffassung des um „eine Verbrauchertäuschung, die als ebenso verwerflich einzustufen sei, wie in der Vergangenheit etwa die Beimischung von Glykol in Wein oder Pferdefleisch in Lasagne“, wie die Süddeutsche Zeitung aus der Urteilsbegründung zitiert.

In dem Urteil vom Dienstag geht es um 26.500 Euro für einen drei Jahre alten Yeti. Es sei das erste Urteil, in dem VW beklagt sei, ohne dass eine direkte Vertragsbeziehung zum Kläger bestehe; dieser hatte das Auto bei einem Händler gekauft.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und VW hält das Urteil für „rechtlich verfehlt“, schreibt die Süddeutsche Zeitung weiter. Der Konzern gehe davon aus, dass das Urteil in der Berufungsinstanz aufgehoben werde.

VW zahlt 4,3 Milliarden Dollar Strafe

11.1.2017 – VW hat sich mit der US-Regierung im Dieselskandal auf einen Vergleich geeinigt. Als Teil der Vergleichsvereinbarungen muss VW Bußgeld- und Strafzahlungen von insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar leisten. Zudem hat sich VW zu einer Reihe von Maßnahmen bereit erklärt, mit denen seine Compliance- und Kontrollsysteme weiter gestärkt werden sollen. Hierzu zählt auch die Bestellung einer unabhängigen Person (Monitor) für die kommenden drei Jahre.

VW steht kurz vor einer Einingung mit US-Behörden

10.1.2017 – Volkswagen hat in der Ad hoc-Mitteilung den Vergleichentwurf mit dem US-Justizministerium und der US-Zollbehörede veröffentlicht. Dieser sieht einen Strafzahlung in Höhe von 4,3 Millairden US-Dollar vor, sowie weitere Maßnahmen zur Stärkung der Compliance- und Kontrollsysteme inklusive der Bestellung der unabhängigen Aufsichtsperson. Des Weiteren enthält der Entwurf ein Schuldanerkenntnis und eine Beschreibung der Fakten, auf deren Grundlage die Strafzahlungen zu leisten sind, heißt es. VW-Vorstand und -Aufsichtsrat müssen dem Entwurf noch zustimmen, dies erfolgt spätestens am Mittwoch, 11.1.2017. Auch die US-Behörden sowie die zuständigen Gerichte müssen den Entwurf in der endgültigen Fassung absegnen.

VW hatte bisher 18,2 Milliarden Euro für die Folgen des Abgasskandals zurückgelegt. Diese Summe ist für die Entschädgungszahlungen und die Strafen in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen vorgesehen. „Kommt es zu dem Vergleich, werden die Zahlungsverpflichtungen voraussichtlich zu einem die bestehenden Rückstellungen übersteigenden finanziellen Aufwand führen“, teilt VW mit.

Für die VW-Dachgesellschaft Porsche SE bedeutet die Einigung eine negative Auswirkung auf das Konzernergebnis 2016. Bisher wurde ein Nachsteuerergebnis zwischen 1,4 und 2,4 Milliarden Euro erwartet.

Kronzeugen belasten Diess und Winterkorn

10.1.2017 – Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung haben sich mindestens fünf VW-Beschäftigte den US-Behörden als Kronzeugen zur Verfügung gestellt. Zwei davon, die aus dem mittleren Management kommen, haben Ex-VW-Chef Winterkorn und VW-Markenchef Herbert Diess schwer belastet: „Winterkorn und Diess seien Ende Juli 2015 über die Manipulation von Schadstoffmessungen bei Diesel-Fahrzeugen in den USA informiert worden“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Der Konzern beharre auf der bisherigen Darstellung, wonach die Manipulationen gegenüber US-Behörden zugegeben worden sei, nachdem der Vorstand Kenntnis davon bekommen habe. Auch die Vorwürfe gegen Herbert Diess seien falsch. Diess wechselte am 1. Juli 2015 nach Wolfsburg und ist seither für die Marke VW zuständig. Martin Winterkorn trat im September 2015 wegen der Abgasaffäre zurück.

FBI verhaftet VW-Manager

9.1.2017 – Wie die New York Times berichtet, hat das FBI am Samstag in Florida einen VW-Manager festgenommen, der mit dem Abgasskandal zu tun haben soll. Er soll am Montag nach Detroit zur Vernehmung gebracht werden. Die Zeitung beruft sich auf die Informationen zweier mit dem Fall vertrauter Personen. Der Anwalt des Festgenommenen und VW USA kommentierten den Vorfall nicht.

Südkorea verhängt Verkaufsstopp

5.1.2017 – In Südkorea dürfen insgesamt 10 Modelle von Porsche, BMW und Nissan nicht mehr verkauft werden. Im Rahmen des VW-Abgasskandals hatte Südkorea eine Überprüfung der Unterlagen von ausländischen Autoherstellern veranlasst. Das Umweltminiterium verhängte ein Geldstrafe in Höhe von 5,7 Millionen Euro. Mehr dazu hier.

KBA hat alle Freigaben für EA 189 erteilt

21.12.2016 – Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die letzten Freigaben für die Umrüstung der vom Abgasskandal betroffenen EA 189-Diesel erteilt. Zuletzt fehlten noch die Genehmigungen für 2.0 TDI mit 130 kW. „Wir wollen bis Jahresende die technischen Lösungen bereit stellen“, erklärte ein VW-Sprecher auf Nachfrage. Die Halter betroffener Fahrzeuge sollen bis Anfang 2017 informiert werden und können dann einen Werkstatttermin vereinbaren. Die 2.0 TDI bekommen ein Softwareupdate, das in 20 bis 30 Minuten aufgespielt ist. Der Einbau eines Strömungsgleichrichters und das Softwareupdate für den 1.6 TDI dauert eine knappe Stunde.

Das KBA genehmigt die Umrüstungen für 28 EU-Länder und einige andere Länder wie zum Beispiel Australien, Norwegen, die Schweiz und Taiwan. Eine Ausnahme sind die 1,2 Millionen vom Abgasskandal betroffenen Skoda: Hier ist die britische VCA die federführende Behörde.

In Deutschland sind 32.000 Fahrzeuge mit 1.2 TDI betroffen. Die Variante mit 1,6 Liter Hubraum haben 700.000 Konzernfahrzeuge unter der Haube. Den größten Anteil haben die Zweiliter-Varianten mit deutschlandweit 1,88 Millionen Fahrzeugen.

Weltweit sind von dem Abgasskandal 10,2 Millionen Fahrzeuge aus dem VW-Konzern betroffen, dazu kommen die Fahrzeuge in USA und Kanada und etwea 100.000 VW-Diesel in Südkorea. Der größte Teil kommt mit 5,5 Millionen von VW. Seat und VW Nutzfahrzeuge sind mit jeweils 0,75 Millionen Fahrzeugen dabei. Bei Audi sind 2,3 Millionen Autos mit dem manipulierten EA 189 ausgerüstet.

US-Kompromiss für große Diesel geschlossen

21.12.2016 – VW hat mit den US-Behörden nach monatelangem Ringen einen Kompromiss für die vom Abgas-Skandal betroffenen Dieselwagen mit größeren Motoren gefunden. VW will rund 20.000 der insgesamt etwa 80.000 3,0-Liter-Fahrzeuge mit illegaler Abgastechnik zurückkaufen. Dabei handlt es sich um VW- und Audi-Modelle aus den Jahren 2009 bis 2012. Bei den restlichen rund 63.000 Autos aus den Baujahren 2013 bis 2016erhält VW zunächst die Chance die Fahrzeuge mit neuer Abgastechnik nachzurüsten. Sollte die Umrüstung scheitern, müssten diese Wagen ebenfalls zurückgekauft werden. Betroffen sind hier VW Touareg, Porsche Cayenne und Audi-Modelle mit dem 3.0 TDI-Motor der zweiten Generation. Generell sieht der Vergleich vor, dass mindestens 85 Prozent der Autos in einen gesetzeskonformen Zustand versetzt werden oder von der Straße verschwinden – sonst drohen weitere Zahlungen. Zusätzlich zu den Rückkäufen und Reparaturen muss der Konzern 225 Millionen Dollar in einen Umweltfonds einzahlen und mit 25 Millionen Dollar die Nutzung emissionsfreier Autos unterstützen.

VW erreicht Milliarden-Vergleich in Kanada

20.12.2016 – Volkswagen hat sich in Kanada im Abgas-Skandal auf einen Vergleich geeinigt, der aber noch von Gerichten bestätigt werden muss. VW und Audi sollen für die Beilegung eines Rechtsstreits um manipulierte Abgastests bis zu 2,1 Milliarden kanadische Dollar (1,5 Milliarden Euro) an kanadische Autokäufer zahlen. Anders sieht es weiterhin in den USA aus. Hier steht eine Lösung für die größeren Diesel mit 3,0-Liter-Motoren noch aus.

Bußgeld in Südkorea / Verfahren in der EU

7.12.2016 – VW bekommt in Südkorea einen Bußgeldbescheid über umgerechnet 30 Millionen Euro zugestellt. Der Autokonzern habe zwischen 2008 und 2015 irreführende Werbung geschaltet, in denen von umweltfreundlichen Autos die Rede war. Wie das Manager Magazin berichtet, habe VW die Verbraucher „mit falscher und übertriebener Werbung“ getäuscht. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen gegen die VW-Zentrale, die Niederlassung und fünf Manager aufgefordert worden sein.

Die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) schreibt, dass die EU wegen der Abschalteinrichtungen bei VW-Dieselmodellen gegen sechs Staaten ermitteln wird. Als Quelle nennt die Zeitung EU-Parlamentarier Jens Gieseke (CDU), der im Abgasuntersuchungsausschuss des EU-Parlaments sitzt: „Die Kommission wird am Mittwoch Vertragsverletzungsverfahren einleiten.“ Laut einer EU-Verordnung von 2007 seien solche Abschalteinrichtungen illegal. Allerdings sei nicht ganz klar, was eine Abschalteinrichtung ist.

VW baut Stellen ab

18.11.2016 – Volkswagen wird bis 2020 konzernweit 30.000 Stellen abbauen, davon rund Zweidrittel in Deutschland. Dies ist Teil einen Zukunftspakts auf den sich Betriebsrat und Vorstand geeinigt haben. Es kommt nicht zu betriebsbedingten Kündigungen. Insgesamt will VW 4 Milliarden Euro einsparen, gleizeitig aber auch in Werke und neuen Modell investieren. Mehr dazu hier.

Einigung in USA für Dreiliter-Diesel

16.11.2016 – Wie die Nachrichtenseite Bloomberg meldet, konnten sich EPA, CARB und VW einigen, was die Reparatur und den Rückkauf von Autos mit dem 3.0 TDI angeht. Rund 60.000 Autos der Marken Audi, Porsche und VW bekommen ein Software-Update. Den Besitzern von weiteren 19.000 Autos muss der Konzern ein Rückkaufangebot machen. Dass für 60.000 Autos ein Software-Update reicht, spart dem Konzern gegenüber der Rückkauf-Option rund vier Milliarden Dollar, erklärten Insider gegenüber Bloomberg. Noch könnte die Einigung scheitern; am 30. November muss sich Volkswagen einer Anhörung stellen. Noch nicht geeinigt hat sich der Konzern mit den Anwälten, die VW auf Schadenersatz verklagen und mit der Federal Trade Commission (FTC). Anwälte und FTC wollen laut Bloomberg erreichen, dass Volkswagen alle Fahrzeuge mit 3.0 TDI zurückkauft.

VW sucht Stadler-Nachfolger

14.11.2016 – Bei Volkswagen gebe es Vorbereitungen für eine eventuelle Ablösung von Rupert Stadler als Chef der VW-Tochter Audi. VW-Aufsichtsräte sprächen über „mögliche Nachfolgekandidaten für den Fall, dass sie Stadler ablösen müssen“, berichtet der „Spiegel“. Gute Chancen hätten laut „Spiegel“ Opel-Chef Karl Thomas Neumann und der ehemalige Skoda-Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland.berichtet der „Spiegel“.

Betrugssoftware bei Audi entdeckt

7.11.2016 – Prüfer der kalifornischen Umweltbehörde CARB haben bei Audi eine Betrugssoftware entdeckt, die den CO2-Ausstoß auf dem Prüfstand reduziert: Wird das Lenkrad um mehr als 15 Grad gedreht, steigt der Verbrauch. Die Manipulation betrifft Audi-Modelle mit dem Automatikgetriebe AL 551.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen VW-Aufsichtsratschef Pötsch

7.11.2016 – Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ihre Ermittlungen wegen des Verdachtes der Marktmanipulation auf den VW-Aufsichtsratschef Pötsch ausgedehnt. Bislang hatte sich das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn und den derzeitigen VW-Markenchef Herbert Diess gerichtet. Pötsch soll als damaliger Finanzchef die Kapitalmärkte manipuliert haben, indem er zu spät über den Abgasbetrug informierte.

1,6-Liter-TDI können nachgerüstet werden

4.11.2016 – Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat die Freigabe für die Umrüstung der EA189-motor mit 1,6 Liter Hubraum erteilt. Die Kunden werden von Volkswagen informiert und können im Anschluss einen Werkstatttermin verabreden. In der Werkstatt wird ein neues Software-Update aufgespielt und ein Strömungsgleichrichter vor dem Luftmassenmesser installiert. Der Werkstattaufenthalt dauert nach VW-Angaben rund 1 Stunde. Von der Rückrufaktion sind in Deutschland 2,6 Millionen Fahrzeuge betroffen.

Mit der Freigabe des KBA wird nun auch die letzte Hubraum-Klasse – nach dem 1,2- und den 2,0-Liter-Modellen – der vom Abgasskandal betroffen Motorentyps EA189 nachgerüstet. Unser Video zeigt die technische Umrüstung im Detail.

21.10.2016 – Audi soll 25.000 Autos zurückkaufen

Die VW-Tochter muss in den USA voraussichtlich 25.000 Autos zurückkaufen. Insgesamt drohen nach Informationen des Spiegel Kosten von weit über einer Milliarde Euro. Nach den Vorgesprächen mit den US-Behörden zeichnet sich ab, dass die Modelle die mit einem Sechs-Zylinder-Motor der ersten Generation ausgestattet sind, auch mit einer Nachrüstung die Abgasgrenzwerte nicht einhalten könnte. Diese Fahrzeuge, Geländewagen vom Typ Q7, soll Audi deshalb zurückkaufen.

Stefan Knirsch, Vorstand Technische Entwicklung, verlässt Audi

26.09.2016 – Knirsch stieg 1990 bei Audi ein, blieb dort bis 1996. Nach Stationen bei Porsche und Pierburg kehrte er 2013 zu Audi zurück und leitete dort bis Mitte 2015 die Motoren- und Getriebeentwicklung. Seit 1. Januar 2016 war der promovierte Ingenieur als Vorstand Technische Entwicklung bei Audi. Laut Audi legt Knirsch seine Funktion sofort nieder und verlässt das Unternehmen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Zuvor war ihm vorgeworfen worden, früher von den Manipulationen bei Dieselmotoren gewusst zu haben, als er das zugegeben hatte.

Medienbericht: Neue Vorwürfe gegen Winterkorn

26.09.2016 – Die „Bild am Sonntag“ berichtet, dass der ehemalige VW-Chef Winterkorn schon zwei Monate vor Bekanntwerden der Abgasaffäre von Entwicklern auf die Manipulationen bei Dieselmotoren hingewiesen worden sein soll. Die Zeitung beruft sich dabei auf Zeugenaussagen. Zur Zeit ermittelt die Kanzlei Jones Day im Volkswagenkonzern, um die Abgasaffäre aufzuklären.

Das „Handelsblatt“ berichtete unterdessen am Montag, dass während der Ermittlungen von Jones Day bei Audi „nichts Belastendes“ gegen Audi-Chef Rupert Stadler gefunden worden sei. Stadler war am Mittwoch von Ermittlern der US-Kanzlei befragt worden und sollte dem Aufsichtsrat am Freitag einen Bericht vorlegen. Laut Handelsblatt habe ein Eingeweihter gesagt: „Bis jetzt ist dem Unternehmen nichts vorgelegt worden, was dafür sprechen würde, Herrn Stadler zu entlassen.“

Audi offenbar stärker an Dieselgate beteiligt als gedacht

21.09.2016 – Laut Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung sollen Audi-Ingenieure jahrelang bei dem 3-Liter-V6-Diesel eine Manipulationssoftware eingesetzt haben. Dies soll die Anwaltskanzlei Jones Day während ihrer Ermittlungen in der Abgasaffäre erfahren haben. Doch nicht nur das: Audi-Ingenieure sollen „maßgeblich an den Manipulationen im Mutterkonzern VW mitgewirkt haben“, schreibt die Süddeutsche Zeitung weiter. Brisant ist als zentrales Fundstück der Ermittler eine E-Mail aus dem Jahr 2007, in der ein Audi-Ingenieur einem größeren Kreis von Managern des Autoherstellers schrieb: „ganz ohne Bescheißen“ werde man es nicht schaffen, die US-Grenzwerte einzuhalten. Am Donnerstag und Freitag soll sich der Aufsichtsrat von Audi mit den Ermitlungen beschäftigen. Inzwischen prüft die Staatsanwaltschaft München II, ob einen Anfangsverdacht für Ermittlungen gibt. Audi-Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch ist beurlaubt.

Audi-Chef Stadler wird von internen Ermittlern verhört

20.09.2016 – Nach Mitteilung des Spiegel soll Audi-Chef Rupert Stadler von Zeugen belastet worden sein. Die vom Aufsichtsrat beauftragten internen Ermittler der Kanzlei Jones Day haben dazu Stadler ausführlich mehrere Stunden befragt. Nach Angaben der Zeugen soll Stadler bereits im Jahr 2010 von dem Einsatz der verbotenen Software erfahren haben. Ein Audi-Sprecher gab dazu keinen Kommentar ab.

Volkswagen will Händlern in Nordamerika helfen

25.08.2016 – Laut einer Pressemitteilung von Volkswagen of America stehen die Gespräche mit Händlern in Nordamerika kurz vor dem Abschluss. Laut dieser Meldung hat Volkswagen „zugestimmt, den Händlern mit Geld und zusätzlichen Leistungen zu helfen, um angebliche Verluste des Lizenzwerts in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beizulegen.“ Beide Seiten diskutieren noch, bis Ende September soll die Einigung da sein. Volkswagen-Nordamerika-Vorstand Hinrich J. Woebcken sagte dazu:„Unsere Händler sind unsere Partner und wir schätzen ihre Loyalität und Leidenschaft für die Marke Volkswagen.“

1.2-Liter-TDI zur Nachrüstung freigegeben
14.8.2016 – Das Kraftfahrt Bundesamt hat für die Umrüstung der 1,2-Liter-TDI-Motoren im VW Polo und Seat Ibiza grünes Licht gegeben. Eine modifizierte Software wird installiert. Mehr Infos hier.

Millionen-Strafe für VW in Italien

8.8.2016 – Die italienische Wettbewerbsbehörde fordert von Volkswagen wegen des Abgas-Skandals bis zu fünf Millionen Euro Strafe. Die Behörde teilte am Montag mit, dass es dabei um Autoverkäufe auf dem italienischen Markt gehe, bei denen die Zulassung durch die Software-Manipulation erreicht worden war.

Mehr Schummelsoftware bei Audi

7.8.2016 – VW-Tochter Audi gerät noch mehr unter Druck. Die US-Behörden hätten beim 3,0-Liter-Diesel von Audi drei nicht genehmigte Software-Programme entdeckt, schreibt die „Bild am Sonntag“. Demnach schaltet sich die Abgasreinigung bei Fahrzeugen mit dem großen TDI-Motor – der auch beim Porsche Cayenne und dem VW Touareg verbaut ist – nach rund 22 Minuten einfach ab. Messverfahren zur Ermittlung der Abgaswerte dauern in der Regel knapp 20 Minuten.

Auch Baden-Württemberg erwägt Klage

3.8.2016 – Nach Bayern denkt auch Baden-Württemberg über eine Schadenersatzklage gegen VW nach. Es gehe dabei um die Aktienkursverluste, die dem Sondervermögen entstanden sind, das Baden-Württemberg errichtet hat, um Versorgungsaufwendungen für Beamte und Richter zu finanzieren, berichtet die Stuttgarter Zeitung. Auch im hessischen Finanzministerium werde eine Klage geprüft.

Das Bundesland Bayern will VW verklagen

2.8.2016 – Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) will den VW-Konzern auf Schadenersatz verklagen. Grund sei der Aktienkurs-Verfall und die dadurch entstandenen Verluste für den bayerischen Pensionsfonds für die Landesbediensteten. Nach Angaben von Söder werde der Pensionsfond noch im September Klage beim Landgericht Braunschweig einreichen. Bayern hält nach Angaben des Spiegel 58.000 Vorzugsaktien – der Verlust soll maximal 700.000 Euro betragen.

Südkorea stoppt Verkauf von VW-Modellen

2.8.2016 – Südkorea hat die Zulassung von 80 Modellen der Marken VW, Audi und Bentley zurückgezogen und gegen den VW-Konzern einen Strafe in Höhe von 14,3 Millionen Euro verhängt. Volkswagen kündigt rechtliche Schritte dagegen an, hatte aber bereits im Juli den Verkauf der meisten Fahrzeuge selbst gestoppt.

US-Gericht stimmt Vergleich zu
26.7.2016 – In einer fast zweistündigen Anhörung vor Richter Charles R. Breyer vom United States District Court for the Northern District of California musste Volkswagen die Details seines Vergleichsvorschlags in Höhe von 15 Mrd. US-Dollar erklären. Danach zeigte sich Richter Breyer zufrieden und genehmigte den Vergleich vom 28.6. vorläufig. Mehr dazu hier.

US-Staatsanwaltschaft verklagt VW-Führung
19.7.2016 – Der Generalstaatsanwalt von New York hat eine Klage mehrerer Bundesstaaten vorgestellt, die „Hunderte Millionen Dollar“ an Strafen beinhaltet. Demnach sollen Dutzende VW-Mitarbeiter und Manager an dem Betrug beteiligt gewesen sein. Auch der ehemalige VW-Boss Winterkorn sowie sein Nachfolger Matthias Müller werden genannt. Mehr hier.

Abgastricks früh erkannt
15.7.2016 – Die EU-Kommission soll bereits 2010 von den Abgasmanipulationen bei VW erfahren haben, auch die Bundesrepublik hatte angeblich schon 2012 Einblick, warum die Abgaswerte von Diesel-Pkw nur auf den Prüfstand gesetzeskonform waren. Die Hintergründe hier.

Rückruf-Plan für 3,0-Liter-Diesel in den USA abgelehnt

14.7.2016 - Die kalifornische Umweltbehörde CARB hat den VW-Rückrufplan zur Reparatur der 3,0-Liter-Diesel-Motoren von VW, Audi und Porsche abgelehnt. In den USA sind 85.000 Fahrzeuge, in Kalifornien 16.000 Modell betroffen. Mehr hier.

Bußgeldverfahren gegen VW wird eröffnet
11.7.2016 – Die Staatsanwaltschaft in Brauschweig will den erwirtschafteten Gewinn mit den manipulierten Diesel-Fahrzeuge abschöpfen. Weitere Informationen hier.

VW zahlt Strafe in den USA
7.7.2016 – 86 Millionen Dollar (rund 78 Mio Euro) zahlt VW wegen des Abgasskandals an den Bundesstaat Kalifornien.

Einigung in den USA
28.6.2016 – Volkswagen erreicht in den USA einen Vorschlag zur Einigung mit Behörden und Kunden ein. Zirka 15 Milliarden Dollar (rund 13,5 Mrd. Euro) werden für Rückkauf der 2,0-Liter-Diesel-Modelle, für Umweltschutz und Strukturmaßnahmen angeboten. Hier alle Details.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen, welche Modelle vom Diesel-Skandal in Deutschland betroffen sind.

Neuester Kommentar

"Audi ruft 5.000 A8 in die Werkstätten zurück. Der Autobauer hat bei den Modellen eine illegale Abgas-Abschaltvorrichtung entdeckt und dies dem Kraftfahrtbundesamt in Flensburg (KBA) mitgeteilt."

Wie kann man etwas entdecken, das man selbst eingebaut hat? Wohl eher Euphemismus für Selbstanzeige, wenn einem nach dem Bescheißen wegen Panik der Arsch auf Grundeis geht...

Berndili 19. November 2017, 23:04 Uhr
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