VW EA189 Nachrüstung Strömungsgleichrichter 1.6 TDI VW

VW-Rückruf kommt nicht in Schwung

Erst 50.000 Diesel nachgebessert

Im Zuge des Diesel-Abgasskandals muss VW europaweit rund 8,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, bis jetzt seien allerdings erst rund 50.000 Fahrzeuge überarbeitet worden.

Diese Zahl bestätigte VW-Vertriebschef Fred Kappler am Dienstag (31.5.2016) bei einer Telefonkonferenz mit Analysten. VW muss im Rahmen des Rückrufs bei den betroffenen Modellen eine neue Software für die Motorsteuerung aufspielen und teilweise auch Hardwarekomponenten nachrüsten.

Als erstes angelaufen ist der Rückruf der betroffenen Amarok-Modelle. Der Rückruf des Mittelklassemodells Passat (160.000 Modelle in Deutschland) verzögert sich allerdings weiter, weil das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch keine Freigabe erteilt hat. Deshalb hat VW den Rückruf des VW Golf vorgezogen. Ab sofort sollen dabei europaweit zunächst rund 15.000 Autos vom Typ Golf TDI Blue Motion nachgebessert werden.

Vertriebschef Kappler sagte, er rechne weiter damit, dass der Großteil der Rückrufe bis zum Jahresende abgeschlossen werde. Das KBA werde voraussichtlich in den kommenden Wochen grünes Licht für den Passat-Rückruf geben. In den USA verhandelt VW noch mit den Behörden über die Reparatur der betroffenen Fahrzeuge. Dort wird eine Einigung bis zum 21. Juni erwartet.

Der VW-Abgasskandal

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VW, Audi und Skoda müssen weltweit 766.000 Autos in die Werkstätten...

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