VW Eco-Up, Seitenansicht Arturo Rivas
VW Eco-Up, Seitenansicht
VW Eco-Up, Motor
VW Eco-Up, Malte Jürgens, Tankstelle
VW Eco-Up, Tankautomat
7 Bilder

VW Eco-Up Vorstellung

Hier kommt das Drei-Euro-Auto

Als sparsamstes Erdgas-Auto der Welt präsentiert VW den Eco-Up. Wie lebt es sich mit dem Viersitzer, der nur rund drei Euro pro 100 Kilometer verbrennt?

Verschärfte Sparsamkeit erkauft der kostengebeutelte Autofahrer meist durch Verzicht, etwa auf Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Der VW Eco-Up in der 68 PS starken Erdgas-Version, laut Volkswagen das sparsamste Auto seiner Gattung, bietet ein viersitziges Gegenbeispiel.

In 16,3 Sekunden, teilt VW mit, beschleunigt der ein Liter große Dreizylinder mit den beiden obenliegenden Nockenwellen das 1.000-Kilo-Auto auf 100 km/h, und wer weiter Erdgas gibt, ist am Schluss mit dem VW Eco-Up immerhin 164 km/h unterwegs. Das Fünfganggetriebe macht mit einem dezenten roten Pfeil im Display auf gassparendes, frühes Hochschalten aufmerksam, und die automatische Reichweitenanzeige signalisiert nach dem Inhalieren von etwa neun Kilogramm frisch gepresstem Erdgas eine mögliche Fahrstrecke von 300 Kilometern. Insgesamt fasst der Gastank des VW Eco-Up elf kg, was für rund 380 km reicht. In den Benzintank passen nochmal zehn Liter für weitere 220 km.
Da das Kilogramm des verdichteten natürlichen Treibstoffs für rund einen Euro und elf Cent aus dem Zapfrohr perlt, errechnet sich so ein Preis von nur etwa drei Euro für ganze 100 muntere Kilometer. Auf jeden der möglichen vier Passagiere entfielen dann kaum achtzig Cent als Transportkosten-Anteil, was allerdings nicht die einzige Kostenanalyse ist, die zählt.

Da der VW Erdgas-Up schon in der Anschaffung 2.575 Euro mehr kostet als der mit dem 60-PS-Dreizylinder ausgestattete Benziner und sowohl in der Versicherung als auch in der Wartung geringfügig höher eingestuft ist, empfiehlt sich ein Blick auf die Betriebskosten.

VW Eco-Up günstig im Betrieb

Wer 10.000 Kilometer pro Jahr in Wolfsburgs kleinstem Angaser zurücklegt, braucht mit nicht mehr als 90 Euro Kosten pro Monat zu rechnen. Vielfahrer mit der doppelten Strecke landen bei 134 Euro im Monat, während der VW Up in der Benzin-Version da schon 185 Euro erfordert. Das ist ein klarer Sieg nach Kosten-Punkten für den VW Eco-Up. Im Stadtverkehr ist er etwas gefräßiger, da werden auf 100 Kilometer um vier Euro verbraucht, aber auf der Landstraße nähert sich der sensationell niedrige Verbrauch dem vom Hersteller versprochenen Ideal.

Die niedrigen Kraftstoffkosten laufen auch durch die angenehme Kühlung des Innenraums per Klimaanlage nicht aus dem Ruder, was im heißen Sommer 2013 das Reisen im VW Eco-Up zu einer entspannten Unternehmung macht. Dass es auf der Rückbank für Knie und Fuß etwas knapper zugeht als auf den wirklich genug Raum bietenden Frontsitzen, liegt in der Natur des Up. Auf 3,54 Meter Gesamtlänge lässt sich nun mal keine Turnhalle unterbringen.

Das Tankritual ist zunächst ungewohnt, wird aber schnell zur Routine. Angst braucht man nicht zu haben, denn Sicherheitsventile verhindern das Ausströmen von Gas und Druckluft – auch beim VW Eco-Up ist also an alles gedacht.

Zur Startseite
Verkehr Verkehr VW E-Up Elektrozwerg mit 160 km Reichweite VW E-Up auf der IAA 2013
VW Up
Artikel 0
Tests 0
Generationen 0
Alles über VW Up
Mehr zum Thema Alternative Antriebe
Streetscooter
E-Auto
Opel Corsa-e
Neuheiten
Audi TT SUV-Concept, Fahrbericht, SUV
E-Auto