VW Financial wächst weiter

Foto: VW

Die Finanzsparte des mit einem Gewinneinbruch kämpfenden VW-Konzerns ist weiterhin auf Wachstumskurs. "Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das Geschäftsjahr 2003 erneut ein Erfolgsjahr geworden", betonte der Vorstandschef der VW Financial Services, Norbert M. Massfeller, am Donnerstag (18.12.).

2002 hatte der nach eigenen Angaben größte Automobil-Finanzdienstleister Europas bereits mit einem Rekordergebnis abgeschlossen und dem unter der lahmenden Autokonjunktur leidenden Mutterkonzern 414 Millionen Euro überwiesen. Die genauen Zahlen für 2003 sollen im März vorgelegt werden.

Der Vertragsbestand sei 2003 um 4,9 Prozent auf vier Millionen gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Die Anzahl der Kundenfinanzierungen sei um 104.000 auf 1,68 Millionen Verträge ausgebaut worden. Im Leasingbereich sei die Zahl der Verträge um 3,5 Prozent auf rund 809.000 gestiegen. Zudem hätten mittlerweile 1,42 Millionen (Vorjahr: 1,39 Millionen) Kunden Kfz-Versicherungen mit der VWFS abgeschlossen. Im Direktbank-Geschäft sei die Kundenzahl im 13. Jahr der Volkswagen Bank auf 574.000 (523.000) gestiegen. Die Einlagen hätten sich 25,6 Prozent von 5,6 auf mehr als 7,1 Milliarden Euro erhöht. Die Bilanzsumme sei um 9,5 Prozent auf 32,5 Milliarden Euro gewachsen.

"Der Erfolg wird durch das beachtliche Wachstum unserer Mitarbeiterzahl gerade in diesen Zeiten besonders deutlich", sagte Massfeller, der das Unternehmen im Sommer verlässt. Die VWFS stellte 2003 weltweit 742 neue Beschäftigte ein, 403 davon in Deutschland, insbesondere am Hauptsitz in Braunschweig. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nun 5.168 Mitarbeiter.

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