VW Golf GTE auf dem Genfer Autosalon 2014

Plug-in-Hybrid mit GT-Anspruch

VW Golf GTE Plug-In Hybrid, Genfer Autosalon, Messe 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 20 Bilder

VW steigt mit dem Golf noch in 2014 in den Hybrid-Wettbewerb ein. Als VW Golf GTE bekommt er ein Verbrenner- und ein Elektroherz und kann zudem an der Steckdose tanken. Weltpremiere feiert er auf dem Genfer Autosalon.

Bislang kannte man ihn unter dem Beinamen Golf Twin-Drive, mit seiner Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon wird die Plug-in-Hybrid-Variante des VW Golf in Golf GTE umgetauft.

Die Technik unter dem Blech ist hinlänglich aus den Twin-Drive-Prototypen sowie dem Audi A3 E-Tron bekannt. In der Serienversion leistet der 1,4-Liter-TSI-Vierzylinder 150 PS, der Elektromotor, der in das Sechsgang-DSG integriert ist, steuert 75 kW zur Systemleistung von 204 PS und 350 Nm bei. Im rein elektrischen Modus erreicht der VW Golf GTE bis zu 130 km/h. Arbeiten beide Motoren zusammen, so stehen bis zu 217 km/h auf der Uhr. Die Spurtzeit von Null auf 100 km/h gibt VW für den 1.524 kg schweren VW Golf GTE mit 7,6 Sekunden an.

VW Golf GTE Plug-In Hybrid, Genfer Autosalon, Messe 2014
VW Golf GTE in Genf 2014 1:07 Min.

Die 8,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie, die 120 kg auf die Waage bringt, soll eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometer ermöglichen. Die Gesamtreichweite des VW Golf GTE soll bei bis zu 939 Kilometer liegen. Den Normverbrauch gibt VW mit 1,5 Liter an.

VW Golf GTE kann in 2,5 Stunden nachgeladen werden

Um möglichst viele Strecken rein elektrisch zurücklegen zu können, ist der VW Golf GTE als Plug-in-Hybrid ausgelegt und kann in jeder Pause an der Steckdose nachtanken. An der konventionellen Steckdose soll die Ladedauer 3,5 Stunden betragen, mit einer speziellen Wallbox sinkt die Ladezeit auf 2,5 Stunden. Die Ladedose des GTE befindet sich hinter dem VW-Logo im Kühlergrill.

Wird der VW Golf GTE im reinen E-Modus betrieben, so sichern ein elektromechanischer Bremskraftverstärker sowie ein elektrischer Klimakompressor die Funktion von Bremse und Klimaanlage. Im GTE-Modus darf der Antrieb hingegen aus allen Ressourcen schöpfen.

VW Golf GTE setzt auf blaue Akzente

Optisch setzt sich der nur viertürig angebotene VW Golf GTE durch einen blauen Kühlergrillrahmen, serienmäßige LED-Hauptscheinwerfer mit spezieller Tagfahrlichtsignatur, eine seitliche Schwellerbeplankung und einen Dachkantenspoiler sowie speziell gezeichnete Leichtmetallfelgen in 16, 17 oder 18 Zoll in Szene. Das Interieur übernimmt der VW Golf GTE vom GTI, setzt bei den Farbakzenten aber auf blau statt rot und ersetzt den Drehzahlmesser durch ein Powermeter. GTE-spezifisch sind allerdings die zusätzlichen Anzeigen Reichweitenmonitor, Energieflussanzeige, Zero-Emission-Statistik und E-Manager im Infotainmentsystem. Zudem erhalten alle GTE-Käufer eine App für ihr Smartphone mit der verschiedene Fahrzeugfunktionen gesteuert und diverse Zusatz-Informationen abgerufen werden können.

Der VW Golf GTE wird im Herbst 2014 auf den ersten Märkten der Welt in den Handel kommen. Preise wurden aber noch nicht genannt. Branchenkenner gehen aber von rund 33.000 Euro aus. Audi kalkuliert für den viertürigen A3 E-Tron rund 37.000 Euro, der VW Golf mit reinem Elektroantrieb kostet ab 34.900 Euro.

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