VW Golf SUV

Fortschritte bei Verhandlungen

Foto: Schulte-Nextline

Betriebsrat und Management des Autobauers VW berichteten am Donnerstag (22.9.) über eine Annäherung bei den Verhandlungen über den Bau eines neuen Golf- Geländewagens im Stammwerk Wolfsburg.

Die VW-Spitze hat damit gedroht, den Geländewagen in Portugal zu bauen, wenn der Betriebsrat in Wolfsburg bis zum kommenden Montag nicht zu Zugeständnissen bei den Personalkosten bereit ist. In Portugal ist nach VW-Angaben eine Produktion nach derzeitigem Stand gut 1.000 Euro pro Fahrzeug günstiger. Die Gespräche gelten als richtungweisend für die Zukunft der VW-Produktion am Standort Deutschland.

Betriebsratschef Bernd Osterloh teilte mit, der Betriebsrat hoffe, dass es in absehbarer Zeit zu einem "tragfähigen Kompromiss im Sinne der Standort- und Beschäftigungssicherung" komme. Eine VW-Sprecherin bestätigte, die Verhandlungen kämen voran. Sie sollen am Montag weitergeführt werden.

Konkret geht es um eine Summe von 850 Euro pro Fahrzeug, die VW bei den Personalkosten einsparen will. Die Folge wären geringere Löhne und andere Arbeitszeiten. Die VW-Spitze argumentiert, nur mit den Kostensenkungen könne das Auto im harten Konkurrenzkampf zu attraktiven Preisen angeboten und profitabel in die USA exportiert werden. Nach VW-Darstellung könnten rund 1.000 Arbeitsplätze gesichert werden, wenn der Geländewagen in Wolfsburg gebaut würde.

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