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Höherer Stellenabbau in der Verwaltung

Foto: VW

Im Zuge des harten Sparkurses bei Volkswagen deutet sich in Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung ein höherer Stellenabbau an als bislang bekannt.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte der Mitarbeiterzeitschrift "Autogramm", es könne davon ausgegangen werden, "dass wir speziell im indirekten Bereich über einige Beschäftigte mehr reden werden, als man sich das im Moment vorstellen kann". Zum indirekten Bereich zählen vor allem die Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung, also nicht der direkte Fahrzeugbau.

Ein VW-Sprecher sagte am Mittwoch (16.11.) in Wolfsburg, Osterloh habe Recht. "Wir haben als Unternehmen immer gesagt, dass der geplante Personalabbau alle Bereiche gleichmäßig umfasst." Eine Sprecherin des Betriebsrates sagte, bei VW würden derzeit alle Prozesse und Strukturen überprüft.

VW hat bislang keine konkrete Zahl über den Stellenabbau genannt. Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte von einem Personalüberhang an deutschen Standorten "in einer Größenordnung von mehreren tausend Mitarbeitern" gesprochen. Das Stammwerk Wolfsburg, wo fast die Hälfte der westdeutschen Beschäftigten arbeiten, sei davon in besonderer Weise betroffen.

Dem Vernehmen nach will der Autobauer bis 2008 rund 10.000 Stellen streichen. Das wären fast zehn Prozent der Arbeitsplätze in den westdeutschen Werken. Allein 6.000 Mitarbeiter könnten bis 2008 durch Altersteilzeit ausscheiden, hatte Pischetsrieder angekündigt.

VW will bis 2008 konzernweit rund zehn Milliarden Euro einsparen und die vergleichsweise hohen Kosten drastisch senken. Bis Ende 2008 soll das konzernweite Vorsteuerergebnis um vier Milliarden Euro verbessert werden.
Der Jobabbau soll auf verschiedenen Wegen bewerkstelligt werden, und zwar unter anderem über Altersteilzeit, Aufhebungsverträge, Abfindungen und Ruhestandsregelungen. Früheren Angaben aus Gewerkschaftskreisen zufolge will VW bei dem Stellenabbau im Durchschnitt 60.000 Euro Abfindung pro Arbeitnehmer zahlen.

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