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VW I.D. Vizzion (2018)

Die Elektro-Limousine als autonom fahrende Studie

VW I.D. Vizzion Foto: VW 7 Bilder
Auto Salon Genf 2018

VW zeigt Modell Nummer vier der E-Auto-Familie I.D.: Eine vollautomatische Luxuslimousine namens Vizzion. Die Grundkonzeption des 5-Meter-Autos mit MEB-Technik dürfte in Serie gehen, die autonomen Fähigkeiten sind Zukunftsmusik.

19.02.2018 Gerd Stegmaier Kommentare

Das vierte I.D.-Modell auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB) firmierte bislang unter der Bezeichnung I.D. Aero. Die Stufenhecklimousine erinnert vom Konzept her an das Tesla Model S und ist satte 5,11 Meter lang. Dank der raumökonomischen Elektrotechnik dürfte sie fürstliche Platzverhältnisse bieten.

I.D. Vizzion – 306 PS stark und 180 km/h schnell

Für die Studie, die auf dem Genfer Salon debütiert, nennt VW eine Systemleistung von 225 kW (306 PS). Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 180 km/h liegen. Die Lithium-Ionen Batterien haben mit 111 kWh noch mehr Kapazität als die des Model S P 100 D und sollen einschließlich Rekuperation eine Reichweite von bis zu 665 Kilometern ermöglichen. Für den I.D. Vizzion sieht VW den Allradantrieb des MEB mit zwei Elektromotoren vor – dank entsprechend guter Traktion dürfte es dem I.D. Vizzion möglich sein, das hohe Drehmoment seines E-Antriebs bei niedrigsten Drehzahlen in kräftige Beschleunigung umzusetzen.

Modularer Elektrobaukasten (MEB)Die VW-Technik der Zukunft

Mit dem I.D. Vizzion will Volkswagen zeigen, wie man sich in Wolfsburg die individuelle Mobilität der Zukunft vorstellt: Der elektrische Antrieb soll das Auto im Straßenverkehr sauber machen, mit der automatischen Steuerung soll es sicher und wesentlich komfortabler werden. Außerdem soll neue Technik die Nutzung des Autos für Kundengruppen möglich machen, die heute, zum Beispiel aufgrund ihres Alters, davon ausgeschlossen sind.

Der Innenraum der Studie soll ohne Lenkrad und sichtbare Bedienelemente ein völlig neues Fahr- und Lebensgefühl vermitteln. Mit ihrem Bedienkonzept und der Form will Volkswagen zeigen, welche Richtung in Sachen Technik und Design mit seinen zukünftigen Elektromodellen verfolgt.

Autonomes Fahren und virtueller Butler

Die Steuerung des Fahrzeugs übernimmt der „digitale Chauffeur“ mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen – ohne Lenkrad und sichtbare Bedienelemente. Die Studie soll im Verkehr eigenständig fahren, lenken und navigieren, sodass die Passagiere während der Fahrt ihre Zeit frei gestalten können.

Ein virtueller Host ähnlich Amazons Alexa oder Google Home, mit dem die Passagiere über Sprach- und Gestensteuerung kommunizieren, kennt „dank vollständiger Einbettung in das digitale Ökosystem der Fahrgäste persönliche Vorlieben und stellt sich individuell auf sie ein“.

Bis zum Jahr 2025 plant allein VW die Einführung von mehr als 20 Elektro-Fahrzeugen. Ab 2020 startet der I.D. als Elektroauto der Kompaktklasse, in kurzen Abständen folgen sukzessive ein neuer Elektro-SUV – der I.D. Crozz – und der I.D. Buzz eine Großraumlimousine im Stil des VW T6 mit Designanklängen an den legendären Bulli.

VW I.D. VW Elektroauto-Studie I.D. Emissionsfreier Golf für Millionen?

Ungefähre Größenordnungen für Preise nannte Volkswagen bislang nur im Bezug auf den I.D. Der soll erheblich günstiger werden als das Model 3 von Tesla – oder in etwa so viel wie ein ähnlich leistungsstarkes Dieselpendant, über den Golf GTD käme man auf etwa 28.000 Euro. Der Dieselvergleich ergäbe für den I.D. Vizzion mit 306 PS kein wirklich passendes Paralellmodell. Ein etwas kürzerer Arteon mit 240-PS-Diesel und Allradantrieb kostet allerdings schon rund 52.000 Euro. Ein I.D. Vizzion würde daher selbst ohne Autonom-Fähigkeiten mehr als 60.000 Euro kosten.

Neuester Kommentar

VW Skoda Audi sollten besser bei ihren Design bleiben,was sich heute wie morgen hervorragend Verkaufen lässt siehe golf 18500 in Deutschland im Januar sagt alles.man sieht was es gebracht hat bei den meisten Modellen aus Fernost,die mittlerweile nur noch peinlich belächelt werden als Zulassungszwerke .wie mazda jetzt mit Endenschnabel als Motorhaube.
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Niemandsland 20. Februar 2018, 07:00 Uhr
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