VW ist Übernahmekandidat

Foto: VW

Der Autobauer VW ist nach Einschätzung des Leiters der Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft, Wolfgang Meinig, ein potenzieller Übernahmekandidat.

VW werde es in zehn Jahren in seiner heutigen Form womöglich nicht mehr geben, sagte Meinig. Auch das VW-Gesetz werde eine Übernahme durch einen anderen Großkonzern oder internationale Finanzinvestoren nicht verhindern. Das Gesetz regelt die Beteiligung des Landes Niedersachsen am VW-Konzern.

Nach Meinigs Auffassung wird die Korruptions-Affäre an der Börse genau beobachtet. "Möglicherweise machen sich einige Leute bereits Gedanken über eine Übernahme", spekulierte Meinig. Der Börsenwert des VW-Konzerns sei mit nur rund 15 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 89 Milliarden Euro nicht besonders hoch. Der japanische Konkurrent Toyota beispielsweise habe einen Unternehmenswert von 110 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 137 Milliarden Euro.

Potenzielle Investoren könnten nach Meinigs Einschätzung allenfalls von dem "tiefen Sumpf, in dem VW steckt, abgeschreckt werden". Was bislang bekannt geworden sei, sei möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs. Die Forschungsstelle in Bamberg untersucht regelmäßig das Verhältnis von Händlern und Zulieferern zur Autoindustrie.

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