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VW-Konzernbetriebrat fordert günstigere Modelle

Foto: VW

Der Volkswagen-Konzernbetriebsrat hat sich für eine Korrektur der Modellpalette von Europas größtem Autohersteller hin zu günstigeren Modellen ausgesprochen.

31.10.2003

Die Nachfrage nach Autos werde in vielen Regionen der Welt geringer, weil die Menschen mehr Geld für Altersvorsorge, Gesundheit und Bildung ausgeben müssten, sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Klaus Volkert, am Freitag (31.10.) in Wolfsburg nach einer Routine-Sitzung des Gremiums. Dieser "Trendbruch" erlaube es nicht mehr, die Markt- und Ertragsposition vor allem dadurch auszubauen, "Autos immer edler und teurer zu machen".

Volkert sagte: "Insbesondere in Europa aber auch in anderen Regionen der Welt sehen wir eine deutliche Abschwächung verfügbarer zahlungskräftiger Nachfrage." Die Menschen seien in ihrem Kaufverhalten unsicherer geworden. Schon früher hatte Volkert die Strategie von VW in Richtung Oberklasse mit den Modellen Phaeton und Touareg und den Luxusmarken Bentley und Bugatti kritisiert.

Volkert fordert gerechtere Arbeitsverteilung

Volkert forderte zudem, die vorhandene Arbeit im Konzern auch unter erschwerten Rahmenbedingungen besser auf alle Standorte in der Welt zu verteilen. "Wir akzeptieren nicht, dass an bestimmten Standorten Personalabbau und mangelnde Auslastung das Bild prägen und parallel an anderen Standorten ausgebaut und eingestellt wird." Es sei auch nicht hinnehmbar, dass in bestimmten Werken die Arbeitszeit auf vier Tage in der Woche reduziert werden musste, während in anderen 40 Stunden und mehr gearbeitet werde.

Während Volkswagen in Deutschland Beschäftigte vor allem zur Fertigung des neuen Minivan Touran einstellt und mit der Gewerkschaft Sonderschichten für die Fertigung des neuen Golf vereinbart, werden in Brasilien auf Grund der dort schwierigen Situation 4.000
Arbeitsplätze abgebaut.

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