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VW

Mehr Geld für Leiharbeiter

Der VW-Betriebsrat hat deutlich höhere Löhne für Leiharbeiter bei Volkswagen gefordert. Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh sprach sich am Montag (25.2.) für eine Anpassung der Einkommen von Leiharbeitern an diejenigen der Stammbelegschaft aus.

26.02.2008

"Wir wollen, dass bei Volkswagen gleiches Geld für gleiche Arbeit gezahlt wird", sagte Osterloh in Wolfsburg, einen Tag vor der Betriebsversammlung in dem VW-Stammwerk.

Osterloh forderte den Vorstand auf, ein umfassendes Konzept vorzulegen, wie künftig mit Leiharbeitern bei Volkswagen umgegangen werden soll. "Wir erwarten, dass die Anzahl der Leiharbeiter in der Volkswagen AG dabei ebenso festgeschrieben wird wie die Einsatzdauer, die Tätigkeiten und die Entlohnung." Im Mittelpunkt stehe dabei das Ziel, dass Leiharbeiter künftig genau so wie die Stammbelegschaften bezahlt werden sollten. Ein VW-Sprecher sagte, die Personalsituation werde zur Zeit an jedem Standort auch im Hinblick auf Zeitarbeit analysiert. "Die Ergebnisse werden Ende März vorliegen, dann wird das weitere Vorgehen festgelegt." Dazu könnten Gesprächsangebote an die Arbeitnehmervertreter gehören.

"Es steht uns bei Volkswagen nun wirklich nicht gut zu Gesicht, wenn wir einerseits von sozialer Verantwortung reden und andererseits bei dieser Frage hinter der allgemeinen Entwicklung hinterherhinken", sagte Osterloh. Andere Unternehmen in der Automobilindustrie hätten ihre Vereinbarungen bereits unter Dach und Fach. "Deshalb erwarten wir von unserem Vorstand, dass er in Kürze die ersten konkreten Vorschläge vorlegt."

Bei Volkswagen werden hauptsächlich Zeit- und Leiharbeiter der VW-Töchter Wolfsburg AG und Autovision eingesetzt. Zurzeit beschäftigt VW nach eigenen Angaben rund 1.700 von ihnen, ein Anteil von zwei Prozent an der Gesamtbelegschaft. Osterloh: "Wir wollen, dass hier zügig Gespräche mit der IG Metall aufgenommen werden können."

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