VW

Mehr Tempo bei Stellenabbau

Foto: ams

Volkswagen will den Stellenabbau in Westdeutschland mit höheren Abfindungen beschleunigen. Die rund 85.000 Beschäftigten in den westdeutschen Werken hätten ein Angebot mit verbesserten Bedingungen für freiwillige Aufhebungsverträge erhalten, teilte VW am Donnerstag (1.6.) in Wolfsburg mit.

Die bisherigen Abfindungsangebote waren erst von einigen hundert Beschäftigten angenommen worden.

Je nach Einkommen und Betriebszugehörigkeit würden jetzt "deutlich angehobene" Abfindungen von 40.680 bis hin zu 195.480 Euro angeboten, hieß es. Für Schnellentschlossene, die das Unternehmen bis Ende September verlassen, gibt es 54.000 Euro Zuschlag. Danach bis Ende des Jahres werde es einen Sonderbonus von 27.000 Euro geben. Alle Beträge seien jedoch steuerpflichtig. Das Abfindungsangebot läuft am 30. Juni 2007 aus.

"Um Volkswagen wieder wettbewerbsfähiger zu machen, müssen wir unsere Kosten weiter deutlich senken", erklärte Personalchef Klaus Dierkes. Neben allen anderen Anstrengungen bedeutet das eben auch, Personal abzubauen. Zu der Größenordnung des angestrebten Abbaus machte Dierkes keine Angaben. "Eine Zahl von Mitarbeitern, die wir auf diesem Weg zu einem Ausscheiden aus dem Unternehmen bewegen möchten und werden, können wir heute noch nicht nennen", sagte er. Ebensowenig bezifferte er die Gesamtkosten für die Aktionen.

Der Personalabbau ist Teil eines umfassenden Paketes zur Sanierung der ertragsschwachen Kernmarke Volkswagen, über das Vorstand und Betriebsrat aber noch verhandeln. VW-Chef Bernd Pischetsrieder hatte gesagt, bis zu 20.000 Arbeitsplätze könnten davon mittelbar oder unmittelbar in den nächsten drei Jahren betroffen sein. Das wäre jeder fünfte Job bei VW in Westdeutschland. Neben Abfindungen hatte das Unternehmen 16.000 Beschäftigten bereits Altersteilzeitverträge angeboten. Nach dem geltendem Tarifvertrag sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 ausgeschlossen.

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