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Millionen für 3D

Foto: VW

Volkswagen hat rund 20 Millionen Euro in eine neue 3D-Technologie zur Fahrzeugentwicklung investiert. Zwei so genannte Visualisierungszentren sollen Maßstäbe in der Autoindustrie setzten, so VW am Montag (4.10.) in Wolfsburg.

Mit der neuen Technologie könnten Kosten- und Zeitaufwand bei der Entstehung neuer Modelle um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Die Technologie werde weltweit industriell erstmals bei VW genutzt. In Branchenkreisen hieß es, VW könne damit Einsparungen in Millionenhöhe erreichen.

Die beiden Zentren in Wolfsburg sollen in Kürze ihren Betrieb aufnehmen. Künftig arbeiten dort insgesamt 150 Entwickler, Designer, Ingenieure und Konstrukteure zusammen. Ziel ist es nach VW-Angaben, die Prozesse in der Fahrzeugentwicklung effizienter zu machen.

Sparen durch virtuelle Erfahrungen

Schon im frühen Entwicklungsstadium eines Autos könnten sich die Ingenieure an großen Projektionswänden einen virtuellen, aber realen und detaillierten Eindruck vom geplanten Fahrzeug verschaffen. Selbst Schatten, Lichtbrechungen und Spiegelungen könnten realistisch gezeigt werden. Die beiden Visualierungszentren wurden seit April 2004 errichtet.

Bisher seien Veränderungen in der Planungs- und Produktionsphase mit hohen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen verbunden gewesen, hieß es. Durch Computersimulation könnten nun erste Erfahrungen am virtuellen Produkt bereits analysiert werden, bevor Modelle oder gar Werkzeuge für die eigentliche Produktion entstehen.

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