Foto: VW

VW Phaeton

Rückzug aus den USA

VW will sein Top-Modell Phaeton im Sommer 2006 vom US-Markt nehmen. Als Begründung wird ein Strategiewechsel für das rückläufige USA-Geschäft angegeben.

Sowohl der neue US-Chef Adrian Hallmark als auch der neue VW-Markenchef Wolfgang Bernhard wollen das defizitäre US-Geschäft unbedingt auf Vordermann bringen und sich dabei auf das Kerngeschäft mit den Modellen Jetta, Passat, New Beetle, Touareg konzentrieren und zusätzlich den Golf ins US-Angebot aufnehmen.

Um den Phaeton auf dem US-Markt in die Gewinnzone zu bringen, wäre ein größere Marketingaktion erforderlich, für die gegenwärtig keine Mittel aufgewendet werden sollen, erklärte ein VW-Sprecher gegenüber auto-motor-und-sport.de. Ob der Top-VW damit für immer vom US-Markt verschwindet oder später eventuell wieder antreten darf, darüber sei aber noch keine Entscheidung gefallen.

VW hatte im vergangenen Jahr in den USA einen Verlust von knapp einer Milliarde Euro eingefahren. Für dieses Jahr wird mit einem ähnlich hohen Verlust gerechnet. 2006 will der Konzern sein US-Ergebnis zwar deutlich verbessern, rechnet aber weiterhin mit einem Minus.

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