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VW

Phaeton und Bentley belasten

Foto: VW

Das Ergebnis des Volkswagen- Konzerns wird im vierten Quartal 2003 durch Sonderabschreibungen stark belastet. "Wir werden ein paar Hundert Millionen Euro abschreiben", sagte VW-Sprecher Dirk Große-Leege am Montagabend (3.11.) in Wolfsburg.

04.11.2003

"Es liegt an der gesamten Markt- und Devisenschwäche", erläuterte er. Genauere Angaben wollte er nicht machen.

Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" handelt es sich um eine Größenordnung von 500 Millionen Euro. Die Abschreibungen beträfen vor allem das Luxuswagensegment mit dem Phaeton, der sich deutlich schlechter verkaufe als geplant. Dies wollte Große-Leege nicht bestätigen.

Bentley zu teuer, US-Phaeton zu billig, schlechter USA-Absatz

Im wichtigen amerikanischen Markt ist dem "FAZ"-Bericht zufolge für 2004 nur noch ein Absatz von 2.500 bis 3.000 Fahrzeugen geplant. Ursprünglich wollte VW dort rund 10.000 Autos verkaufen. Außerdem liegen die Preise, teilweise bedingt durch die Dollarschwäche, rund 20.000 Euro unter den Preisen in Deutschland. Der Phaeton würde damit weitaus geringere Einnahmen einbringen als erwartet.

Dem Vernehmen nach werde Volkswagen zudem den Wertansatz der Tochtergesellschaft Bentley Motors nach unten korrigieren, schreibt die Zeitung. Damit gestehe der Konzern ein, dass Bentley 1998 viel zu teuer erworben worden sei. Die Belastungen aus dem Luxuswagensegment dürften in der Ergebnisprognose für 2003 schon enthalten sein.

Gleichzeitig gab VW bekannt, dass die Verkaufszahlen in den USA im Oktober erneut gesunken sind. Volkswagen of America verkaufte 23.787 Fahrzeuge, das seien 5,4 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt setzte das Unternehmen in diesem Jahr bis Ende Oktober 255.699 Fahrzeuge in den USA ab - 11,7 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich.

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