VW Polo

VW prüft Polo-Markteinführung in den USA

Foto: Foto: Wheels24.co.za / William McIntosh

Der Bau des neuen VW-Werkes im amerikanischen Chattanooga wird wie geplant fortgesetzt und trotz der Absatzkrise in den USA 2011 in Betrieb gehen. Das bekräftigte US-VW-Chef Stefan Jacoby im Interview mit auto motor und sport.

"Wir werden im Jahr 2011 unsere Produktion in Chattanooga starten", sage Jacoby. Welche und wie viele Modelle in dem Werk gebaut werden sollen, stehe immer noch nicht endgültig fest: "Wir werden dort den New Midsize Sedan (NMS) produzieren, der 2011 in den Markt kommt. Das wird eine Limousine, die in Ihren Maßen größer ist als der heutige Passat und die einen perfekten Zuschnitt auf amerikanische Anforderungen bietet. Darüber hinaus gibt es keine Entscheidungen", so Jacoby.



VW prüft den Polo für die USA

Geprüft wird derzeit auch die Markteinführung und eventuell sogar die Produktion des Kleinwagens VW Polo in den USA. Jacoby: "Mir kommt es weniger darauf an, wo wir dieses Auto bauen, ob hier, in Mexiko oder an einem anderen Standort. Wir stellen aber eine zunehmende Nachfrage nach kompakteren Fahrzeugen fest, die wir bedienen müssen. Das könnte mit dem Polo funktionieren, ob als Stufenheck, Kurzheck oder als Raumkonzept. Kurzum: Ja, ich sehe ein gutes Marktpotenzial für dieses Auto. (...) Auch im Hinblick auf Verbrauch und C02-Ausstoß. Da spielt die Polo-Familie eine Rolle."

Absatzplus durch den Diesel

Seinen Absatz steigern will VW in den USA auch dank des Diesel-Angebots: "Mit dem Jetta TDI ist Volkswagen der erste Anbieter, der in Staaten wie Kalifornien mit ihren weltweit schärfsten Abgasnormen Clean-Diesel-Fahrzeuge anbietet. Und dieses Auto ist sehr erfolgreich. In ersten drei Monaten haben wir über 8.000 Fahrzeuge abgeliefert. Dabei hätten wir noch viel mehr verkaufen können, wenn sie verfügbar gewesen wären." Weitere Diesel-Angebote sind geplant: "Unsere komplett neuen Fahrzeuge für den US-Markt, sprich der Jetta-Nachfolger NCS, der für 2009 geplant ist, und der erwähnte NMS, der 2011 kommt, sind auch mit Diesel-Antrieb vorgesehen.

Und wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass wir beide optional mit Hybrid-Technologie anbieten werden." Dieses Jahr macht VW "rund sieben Prozent unseres US-Absatzes mit Diesel-Modellen. Ein toller Erfolg, der größer wäre, wenn wir nicht erst Mitte des Jahres das Angebot gestartet hätten und wenn wir eine volle Verfügbarkeit gehabt hätten. Das gilt es jetzt auszubauen. Aus Umwelt- und Kostengründen werden verbrauchsarme Fahrzeuge für unsere amerikanischen Kunden eine immer größere Rolle spielen."

Audi entscheidet 2009 über US-Werk

Nach Angaben von Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer wird Audi erst nächstes Jahr über die US-Produktion entscheiden. "Diese Entscheidung werden wir Mitte 2009 treffen", sagte Schwarzenbauer dem Magazin. "So eine Standortentscheidung trifft man nicht nebenbei. Wir haben nicht die gleiche Entscheidungsbasis wie VW - aufgrund eines kleineren Volumens. Und wir wollen alle Alternativen sorgfältig prüfen."

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