VW

Porsche vs. Niedersachsen

Der Autobauer Volkswagen steuert auf einen offenen Machtkampf zwischen seinen Großaktionären Porsche und dem Land Niedersachsen zu.

Anders als von Hauptaktionär Porsche gefordert will das Land an der in der VW-Satzung geltenden Sperrminorität in der Hauptversammlung für bedeutsame Entscheidungen von 80 Prozent festhalten. Das teilte die Staatskanzlei in Hannover am Freitag (14.3.) mit. Das Land hält als zweitgrößter VW-Aktionär knapp über 20 Prozent an VW. Porsche verlangt dagegen, in der Satzung die Sperrminorität auf 75 Prozent zu senken.

Betriebsrat unterstützt Niedersachsen

Schützenhilfe bekommt das Land Niedersachsen vom VW-Betriebsrat. Der VW-Konzernbetriebsrat begrüßte am Freitag in Wolfsburg die Absicht des Landes, an der in der VW-Satzung geltenden Sperrminorität in der Hauptversammlung von 80 Prozent für bedeutsame Entscheidungen festzuhalten. VW-Großaktionär Porsche dagegen will dies ändern. "Die
Regelung zur Sperrminorität von 80 Prozent plus einer Aktie ist nach allgemeinem deutschen Aktienrecht zulässig und daher nicht zu beanstanden", sagte VW-Konzernbetriebsratssprecher Gunnar Kilian. "Dies hat auch der Europäische Gerichtshof nicht getan."

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